Leben & Werk

Die große Reise seines Lebens trat er beinahe als Methusalem an, als er 1999 in „The Straight Story“ von David Lynch einen 74-jährigen Witwer und Kauz spielte, der mit seinem Rasenmähertraktor und später einer 30 Jahre alten Mähmaschine über 500 km weit tuckert, um seinen Bruder zu besuchen. Farnsworth wurde dafür für den „Oscar“ nominiert. Die wahre Geschichte von Alvin Straight verbindet sich auf skurrile Weise mit dem Leben von Richard Farnsworth, dem amerikanischen Schauspieler, der bereits 1937 einem Castingaufruf für mongolische Reiter gefolgt war und als Stuntman, Gladiator („Spartakus“) oder Streitwagenlenker („Die zehn Gebote“) über Jahrzehnte tätig war, bis er 1976 seine erste Sprechrolle in der Western-Parodie „Wer schluckt schon gerne blaue Bohnen“ erhielt. Seitdem spielte er würdevolle alte Männer, weise Cowboys, aber auch verrückte Gentlemen-Banditen wie den nach 30 Jahren aus dem Gefängnis entlassenen und wieder als Zugräuber tätig werdenden Titelhelden in „Der Fuchs“, für den Farnsworth 1982 den „Genie“, den kanadischen „Oscar“, erhielt. Die Karriere im hohen Alter hatte für ihn Rollen als Vater von Dolly Parton („Der Senkrechtstarter„) oder als Sheriff in „Misery“ parat. Im Oktober 2000 erschoss sich der seit Jahren an Krebs leidende Farnsworth.

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