Richard Burton

Richard Burton

Leben & Werk

Seine turbulenten Ehezeiten mit Elizabeth Taylor, die er zwei Mal heiratete, sind meist bekannter, als die Filme, in denen der sieben Mal für den “Oscar” nominierte, renommierte Shakespeare- und Osborne- Schauspieler Richard Burton (1925 – 1984) spielte und in denen er vielfach unter Wert auftrat. Burton (eig. Richard Walter Jenkins Jr.), das zwölfte von dreizehn Kindern eines walisischen Bergarbeiters, debütierte 1948 auf der Bühne und 1949 im Film, wo seine stattliche Erscheinung, seine voluminöse Bass-Stimme und die darstellerische Präsenz ihm sehr schnell Hauptrollen in Melodramen der 50er (“Meine Cousine Rachel”, “Der große Regen”), in Historienfilmen (“Alexander der Große”) und Kriegsfilmen (“Bitter war der Sieg”) brachten. Für das britische Kino der zornigen jungen Männer leistete er hingegen nur einen wichtigen Beitrag mit der John-Osborne-Verfilmung “Blick zurück im Zorn”. Als er den Marcus Antonius in der “Cleopatra”-Verfilmung neben Elizabeth Taylor spielte, begann eine knapp fünfzehn Jahre währende spannende Film-, Ehe- und Medien-Geschichte, in der das Paar durch seinen luxuriösen Lebensstil, Alkoholgelage und Ehequereleien für die Sensationspresse Material lieferte. In einer beruflich produktiven und von erotischen Funken sprühenden Zusammenarbeit sorgte das Paar aber auch für einige der interessantesten Filme der 60er Jahre (“Die alles begehren“, “Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, “Der Widerspenstigen Zähmung”, “Die Stunde der Komödianten“, “Brandung“, “Doktor Faustus”), wobei Burton und Taylor auch einzeln im Film auftraten, Burton etwa meisterhaft als ausgebrannter Spion in der John-Le-Carré-Verfilmung “Der Spion, der aus der Kälte kam” und als alternder Homosexueller in “Unter der Treppe”. In den 70er Jahren ließ die Qualität der Filme nach, Burton verfiel dem Alkohol und starb nach einer letzten großen Rolle in “1984″ im Alter von nur 58 Jahren.

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