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Leben & Werk

Er war der Koch, der in Peter Greenaways „Der Koch, der Dieb, seine Frau & ihr Liebhaber“ den ermordeten Liebhaber Helen Mirrens im Finale delikat brät und zum Verzehr bereitstellt. Mit seiner markant rauchigen Stimme und dem vernarbten Gesicht wurde Richard Bohringer (geb. 1942) im französischen Film als Einzelgänger, Großstadstreuner, Polizist und Killer bekannt, am besten in „Diva“ und in „Gefahr im Verzug“. Bohringers Züge sprechen von der Vergeblichkeit aller Anstrengungen und zeigen einen müden einsamen Wolf mit einem Hauch stilisierter Tragik. Seine etwas verhaltene Körpersprache, als würde er alles in Zeitlupe beginnen, ist dabei außerordentlich wirksam. So spielte er bei allen wichtigen französischen Regisseuren der 80er und 90er, vor allem bei Michel Deville, Patrice Leconte und Jean-Pierre Mocky. Seine ungewöhnlichste Rolle war der Chevalier de Brantome in „Der kleine Tod der feinen Damen„, der in seinem Tagebuch aus dem 17. Jahrhundert seine Amouren verzeichnet, zu denen auch Isabella Rossellini in einer ihrer seltenen Nacktszenen gehört. Bohringer schrieb 1988 den Roman „C’est beau une ville la nuit“ und ist der Vater der Schauspielerin Romane Bohringer („Wilde Nächte“, „Das Zimmermädchen der Titanic“).

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