Leben & Werk

René Heisig führt seit 1998 Regie. Seitdem hat er sich mit der Inszenierung einiger preisgekrönter Fernsehfilme und herausragender Krimi-Folgen unter anderem aus der „Tatort“-Reihe einen Namen gemacht.

Geboren wurde René Heisig am 11. November 1960 in Rüsselsheim. Er studierte zunächst Medizin. Nach seinem Abschluss und der Approbation entschied er sich jedoch fürs Regie-Fach und studierte an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Während seines Studiums inszenierte er verschiedene Kurzfilme, Dokumentarfilme und Werbespots. 1998 lieferte er mit dem bewegenden Roadmovie „Pauls Reise“ sein Spielfilm-Debüt. Es folgten einige Fernsehfilme wie „Vier Meerjungfrauen“ (2001), das Sozialdrama „Geht nicht gibt’s nicht“ (2002) sowie die Beziehungskomödien „Vater werden ist nicht schwer“ und „Zwei Wochen für uns“ (2004). 2009 folgte das emotionale Drama „Schutzlos“ über eine illegal in Deutschland lebende Putzfrau aus Honduras. Heisig inszenierte zudem zahlreiche Krimis für so populäre Reihen wie „Das Duo“, „Bloch„, „Kommissar Stolberg“, „Ein starkes Team“ und „Marie Brand“. Viel Beachtung fand außerdem Heisigs „Tatort“-Debüt „Hexentanz“ (2003) mit Maria Furtwängler. Für die „Tatort-Reihe“ setzte der gebürtige Rüsselsheimer außerdem die Folgen „Am Abgrund“ (2005), „Unter Kontrolle“ (2006), „Seenot“ (2008) und „Der schöne Schein“ (2011) in Szene. 2011 unternahm der Regisseur nach längerer Pause wieder einen Ausflug ins Beziehungsfilm-Genre und führte die Regie beim gelungenen ARD-Fernsehfilm „Familie für Fortgeschrittene“ über die speziellen Erfahrungen einer Patchwork-Familie.

René Heisig konnte für seine Regie-Arbeiten mehrere Preise und Auszeichnungen gewinnen, darunter den ver.di-Fernsehpreis 2004 für „Geht nicht gibt’s nicht“ sowie den „Fernsehbiber“ der Biberacher Filmfestspiele 2009 und den Signis-Sonderpreis beim TV-Festival Monte Carlo 2011 für „Schutzlos“. Der Regisseur lebt in München.

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