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Reinhard Mey

Schauspieler
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 21.12.1942 in Berlin  Deutschland
  • Berufe: Schauspieler
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Leben & Werk

Neben Konstantin Wecker, Wolf Biermann und Hannes Wader zählt Reinhard Mey wohl zu den bekanntesten deutschsprachigen Liedermachern. Im Geiste der französischen Traditionen zeichnen sich seine auf der Bühne nur zur klassischen Gitarre vorgetragenen Lieder vor allem durch ihre sprachliche Ausdruckskraft und Eingängigkeit aus. Mey ist dabei auch kein überzeugt politischer Sänger und widmet sich in seinen Texten vielmehr den Tiefen und Untiefen des gutbürgerlichen Alltags. Titel wie „Diplomatenjagd“ oder „Die heiße Schlacht am kalten Büffet“ parodieren den Mief der Bonner Republik. Auch in jüngster Zeit findet sich ab und zu Kritisches, etwa, wenn der überzeugte Vegetarier singt: „Die Würde des Schweins ist unantastbar“. Es ist Meys humorvolle Satire, mit welcher sich der Liebhaber schneller Autos in den Siebzigern eine wohlige Nische zwischen Schlager und Kunstlied schafft. Reinhard Friedrich Michael Mey wird 1942 in Berlin geboren. Als 12-Jähriger erhält er die erste Klavierstunde, mit 14 bekommt er eine Gitarre. Nebenbei bringt er sich das Trompetespielen bei. Noch als Schüler gründet er Ende der Fünfziger eine Skiffle-Band namens „Rotten Raddish Skiffle Guys“, 1961 gemeinsam mit Robert Scholz die Gruppe Les Trois Affamés. 1963 beendet er die Schulzeit mit dem Abitur und erwirbt gleichzeitig das französische Pendant Baccalauréat. Nach einem Auftritt beim damals legendären Folk-Festival auf der Burg Waldeck wird ihm 1965 ein Plattenvertrag angeboten. Unter dem Pseudonym Rainer Mey veröffentlicht er noch im selben Jahr „Geh und fang den Wind“, eine deutsche Version von Donovans „Catch The Wind“. 1967 erscheint sein erstes Studio-Album „Ich wollte wie Orpheus singen“, 1972 wird „Mein achtel Lorbeerblatt“ zu seinem größten Erfolg. Das im Zuge der neuen deutschen Schlagereuphorie jüngst neu belebte „Über den Wolken“ wird 1974 veröffentlicht. Auch in Frankreich ist der Liedermacher erfolgreich. Sieben französischsprachige LPs sind unter dem Pseudonym Frédérik Mey erschienen, das letzte 2005 mit dem Titel „Frédérik Mey, Vol. 7 - Douce France“. In den Niederlanden gibt es den sprachbegabten Sänger auf Holländisch, der Karriereversuch in Großbritannien hingegen bleibt in den Kinderschuhen stecken. Fast wie nebenbei sind seit den Siebzigern auch insgesamt 12 Live-Alben erschienen. Im September 2005 legt Mey das Studioalbum „Frei!“ vor. Das Cover zeigt einen Hasen. Nach ausgedehnten Konzertreisen legte Mey das Doppel-Livealbum „Ich kann!“ vor, das auf Rang 26 der Charts debüttierte.

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