Rami Malek

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Leben & Werk

„Mr. Robot“ trifft Freddie Mercury — der Emmy-Gewinner Rami Malek gehört zu den großen Hoffnungen Hollywoods, selbst Tom Hanks ist von dem Shootingstar begeistert. Mit dem Biopic „Bohemian Rhapsody“ ist Malek endgültig durchgestartet.

Obwohl Rami Malek, der im Mai 1982 als Sohn ägyptischer Immigranten in Los Angeles geboren wurde, inzwischen auf eine relative weite Filmografie zurückblicken kann, war er bisher vor allem mit Serien wie „Mr. Robot“ und „The Pacific“ und „Familienstreit de Luxe“ verbunden, in denen er schon früh sein außergewöhnliches Talent unter Beweis gestellt hat.

Serien mit Rami Malek

Fans amerikanischer Sitcoms und Serien dürften Rami Malek bereits in so mancher Lieblingssendung gesehen haben. Seine erste Gastrolle hatte Malek in der Kult-Serie „Gilmore Girls“ (2004), bevor er in den Folgejahren in Hits wie „24“ (2010) — als Selbstmordattentäter —  oder in der Sitcom „Familienstreit de Luxe“ (2005–2007) — als homosexueller Jugendlicher, der heimlich in eine der Hauptfiguren verliebt ist — zu sehen war. Zu seinen größten Erfolgen gehören allerdings die Miniserie „The Pacific“ und der Amazon-Erfolg „Mr. Robot“.

Schon mit „The Pacific“, eine Zweiter-Weltkriegs-Miniserie, die auf „Band of Brothers“ aufbaut, hat Malek eine unglaubliche Wandelbarkeit an den Tag gelegt. Seine Darstellung des zwielichtigen Cpl Merriell „Snafu“ Shelton gehört zu den Höhepunkten der Serie. „Snafu“ verliert jede Menschlichkeit, sorgt sich jedoch immer um seine Kameraden — ein echter Balanceakt, diese Figur nicht entgleiten zu lassen. Tom Hanks, der die Serie produzierte, soll so beeindruckt von Malek gewesen sein, dass er ihn für den Film „Larry Crowne“ (2011) castete.

Der Durchbruch ist Rami Malek endgültig mit der erfolgreichen Hacker-Serie „Mr. Robot“ (seit 2015) gelungen. Malek spielt darin die Hauptrolle des paranoiden Programmierers Elliot Alderson, der sozial zurückgezogen lebt, Probleme hat, emotionale Bindungen einzugehen und sich überhaupt auf die „Realität“ einzulassen. Malek muss dabei als Schauspieler einen Spagat meistern: Distanziertheit auf der einen Seite, die Möglichkeit, dem Zuschauer einen Bezugspunkt zu geben andererseits — nicht ohne Grund erhielt er für seine Darstellung einen Emmy.

Rami Malek in „Bohemian Rhapsody“

Lange Zeit war Rami Malek im Kino vor allem in Nebenrollen zu sehen. So spielte er etwa in „Nachts im Museum“ (2006) und den Fortsetzung „Nachts im Museum 2“ (2009) und „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ (2014) mit, in dem großartigen Charakterdrama „The Master“ (2012) und in „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht, Teil 2“ (2012), wo er den Vampir Benjamin aus dem ägyptischen Zirkel spielte.

Tatsächlich ins Rampenlicht getreten ist Rami Malek im Kino allerdings vor allem mit zwei Filmen aus der jüngeren Vergangenheit: dem „Papillon“-Remake aus dem Jahr 2017 und dem Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ von 2018. Obwohl „Papillon“ — gemessen am Original — scheiterte, ist es Malek in dem Ausbrecher-Epos gelungen, seiner Figur neue Facetten abzugewinnen und sich trotz Starbesetzung in den Vordergrund zu spielen. Die Sensation ist ihm allerdings erst im Jahr darauf gelungen.

Gibt es überhaupt einen Darsteller, der in die Rolle von Freddie Mercury, dem Über-Rock-Star schlüpfen kann? Malek hat die Aufgabe souverän gemeistert. Zwar ist er im Film nicht selbst zu hören, der Gesang kommt vom Band, und auch die äußere Ähnlichkeit hält sich in Grenzen. Doch Malek überzeugt als ein getriebener Künstler. Dass er selbst kleine Gesten punktgenau imitiert und die Energie einer „Queen“-Performance auf die Leinwand überträgt, dafür gebührt ihm die größte Ehre!

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