Rainer Matsutani

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Deutscher Regisseur und Drehbuchautor. Vielseitiger deutscher Regisseur, der oft nach eigenen Drehbüchern inszeniert, auch in Reihen wie „Tatort“, und sich als Genrespezialist für Thriller, Krimis, Horror- und Katastrophenfilme einen Namen gemacht hat.

Seine Karriere begann mit der schwarzen Komödie „Nur über meine Leiche“ (1995), in der ein Frauenheld (Christop M. Ohrt) innerhalb von drei Tagen eine Frau (Katja Riemann) dazu bringen muss, ihn zu lieben. Dem vielfach ausgezeichneten Kinoerfolg folgten zwei Kinoarbeiten („Romantic Fighter“, „666“), rund zwölf TV-Arbeiten und Ende 2007 der Katastrophenthriller „Das Inferno – Flammen über Berlin“ (TV; mit Silke Bodenbender), in dem ein Feuerwehrmann Menschen aus der Restaurantetage des brennenden Berliner Funkturms rettet.

Rainer Matsutani wurde 1964 in Hockenheim geboren. Er debütierte 1991 mit dem TV-Thriller „Klinik des Grauens“ (mit Ulrike Folkerts) als Regisseur, spielte eine Rolle im Kurzfilm „Verfolgt“ (1994) seines Freundes Sebastian Niemann und inszenierte zwei Folgen und die Rahmengeschichte der TV-Mystery-Reihe „Geisterstunde – Fahrstuhl ins Jenseits“ (1996/97; mit Jan Niklas) sowie eine Folge der TV-Mini-Serie „Lexx – The Dark Zone“ (1997, mit Eva Habermann auf dem Planet der Kannibalen). Im Katastrophenfilm „Feuerläufer – Der Fluch des Vulkans“ (1998) rettet Jochen Horst Katya Woywood auf der Insel Las Palmas vor der tödlichen Lava. Der Endzeit-TV-Thriller „Einladung zum Mord“ (2000; mit Jutta Speidel) ist ein Remake von Rainer Erlers „Die letzten Ferien“.

Der Actionfilm „Romantic Fighter“ (Kino 1999) schildert die Rivalität zweier kickboxender Brüder (Christian Oliver, Thure Riefenstein) um eine Frau. Mit der schwarzen Komödie „666 – Trau keinem, mit dem du schläfst“ (Kino 2002) variierte er das „Faust“-Motiv und schickte einen abgebrannten Frauenhelden (Jan Josef Liefers) mit Mephisto (Armin Rhode) in die Münchner Schickeria. Matsutani inszenierte mit Liefers die „Tatort“-Folge „Das ewige Böse“ (2005), in der Liefers als Pathologieprofessor Börne mit Kommissar Thiel (Axel Prahl) Giftmorde in Münster untersucht, und drei TV-Krimis mit Mariele Millowitsch als Hauptkommissarin Mona Seiler („Die Stimmen“, 2003; Untreu“, 2004; „Damals warst du still“, 2005). Im Bereich der TV-Comedy inszenierte er fünf Folgen der Reihe „LadyLand“ (2005/06), Kurzgeschichten, in denen Anke Engelke in 24 Rollen auftritt.

Matsutanis „Nur über meine Leiche“ wurde 1996 mit dem VGF Preis des Bayerischen Filmpreises und mit dem Publikumspreis auf dem Internationalen Fantasy Film Festival Brüssel sowie 1997 auf dem Filmfestival Gérardmer mit dem Kritikerpreis, dem Spezialpreis der Jury und der Fun Trophy ausgezeichnet.

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