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Leben & Werk

Der US-amerikanische Produzent, Musiker, Arrangeur und Komponist Quincy Delight Jones III kommt am 14. März 1933 in Chicago, Illinois, zur Welt. Seine ersten musikalischen Sporen verdient er sich als Trompeter in der Band des etwas älteren Ray Charles in den Clubs von Seattle. 1951 wird er in das renommierte Orchester von Lionel Hampton aufgenommen. Im weiteren Verlauf der Fünfziger macht er sich einen Namen als begabter Arrangeur und leitet selbst verschiedene kleine Bands. Bei einem Auftritt im Pariser Olympia, einem der berühmtesten Clubs der damaligen Jazz-Welt, knüpft er Kontakt zu dem französischen Label Braclay Records, wo er bald eine Laufbahn als Produzent einschlägt. 1960 wird er von Mercury Records abgeworben und wird zum ersten schwarzen Vizepräsidenten eines Major-Anbieters. Da der Jazz an Popularität verliert, sattelt Jones auf leichtere Klänge um. Mit „It’s My Party“ von Lesley Gore gelingt ihm noch im selben Jahr ein erster Hit. Mitte der Sechziger zieht er nach Los Angeles um und beginnt, Filmmusik zu schreiben. Quincy Jones komponiert Soundtracks zu „In Cold Blood“, „The Pawnbroker“ und zahllosen TV-Serien, darunter „Sanford And Son“ und „Ironside„, bei uns besser bekannt unter dem Namen „Der Chef“. 1967 schreibt er die Musik zu dem Oscar-prämierten Film „In The Heat Of The Night“ mit Sidney Poitier, 1969 zu „The Italian Job“ mit Michael Caine. Im selben Jahr erscheint Jones‘ eigene Produktion „Walking In Space“, ein frühes Fusion-Album. 1977 bittet ihn Sidney Lumet, die Musik zu „The Wiz„, einer Neufassung des Klassikers „Wizard Of Oz“ zu komponieren. Bei dieser Gelegenheit trifft Jones auf den jungen Michael Jackson, welchen er von nun an als Produzent betreut und schließlich zum Superstar machen wird. „Off The Wall“ (1979), „Thriller“ (1982) und „Bad“ (1987) werden zu Mega-Sellern und Meilensteinen der jüngeren Popgeschichte. 1980 produziert Quincy Jones den Benefiz-Titel „We Are The World“. An die Wand im Studio hängt er ein Schild mit der Aufschrift „Please check your egos at the door“. Jones komponiert die Musik zur Serie „Der Prinz von Bel Air“ und zum Kino-Epos „Die Farbe Lila„. Seinem bereits 1962 geschriebenen Stück „Soul Bossa Nova“ wird schließlich als Titelsong des Streifens „Austin Powers“ späte Ehre zuteil. 1989 bringt er für „Back On The Block“ Jazz-Größen wie Dizzy Gillespie und Miles Davis mit Hip-Hop-Stars wie Big Daddy Kane zusammen. Insgesamt 26mal wird Quincy Jones mit dem Grammy geehrt und wird heute von vielen Musikern als eine der wichtigsten Figuren der Poplandschaft der letzten vierzig Jahre genannt. 2005 sampelt der Rapper Ludacris Jones‘ Titel „Bossa Nova“ für seine Single „Number One Spot“.

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