Quentin Tarantino: noch zwei Filme – und Schluss

Alexander Jodl |

Quentin Tarantino Poster

Zwei Oscars scheinen ihm zu reichen – andererseits kommen ja auch noch zwei Werke: Quentin Tarantino kündigt schon mal seinen Abschied an.

Kult-Regisseur Quentin Tarantino hat ja schon öfters laut mit einem frühen Ende seiner Karriere geliebäugelt. Doch bisher haben seine Fans das bestenfalls als „fishing for compliments“ abgetan – schließlich ist der Macher stilbildender Werke wie „Pulp Fiction“ oder „Kill Bill“ schon immer für markige Statements bekannt gewesen.

Doch diesmal scheint es ihm mit seiner Exit-Strategie ernst zu sein: Insgesamt zehn Filme – und Schluss. Was beim jetzigen Schaffensstand bedeutet: „Noch zwei, dann hör‘ ich auf“, wie der 53-Jährige jetzt bei einer Kreativitäts-Konferenz in San Diego nochmal bestätigte. „Dann lass‘ ich das Mikro fallen. Bumm! Und sage allen: ‚macht die Scheiße doch besser’“.

Soweit ist es allerdings noch nicht: Als nächstes Filmprojekt liegt das Crime-Drama „Once Upon a Time… in Hollywood“ an, das vor der Hintergrund der Manson-Morde spielt. Und dann? Ein letztes großes Filmfinale? Vielleicht. Vielleicht aber auch wieder einmal alles nur große Sprüche. Was bei den Aussagen des kreativen Kopfes Realität, und was reine Fiktion ist, konnte man noch nie wirklich unterscheiden.

Denn wie beschreibt er seine Vorstellung vom eigenen Ruhestand so bescheiden: „Ich würde es als Erfolg werten, wenn ich hoffentlich am Ende meiner Karriere als einer der großartigsten Filmemacher betrachtet werde, die je gelebt haben. Und darüber hinaus als großer Künstler gesehen zu werden – nicht nur als Regisseur.“

Der Trailer zu „The Hateful 8“

 

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