Inglourious Basterds 2 – Ist eine Fortsetzung möglich?

Patrick Weigel |

Im Actionfilm/Kriegsfilm „Inglourious Basterds“ (2009) macht eine Gruppe jüdischer US-Soldaten während des Zweiten Weltkrieges Jagd auf Nazis und versucht den Krieg auf Ihre Art vorzeitig zu beenden. Kommt es doch noch zur Fortsetzung?

Es war einmal … im Jahre 2009, als Regisseur Quentin Tarantino eine Truppe ins Nazi-besetzte Frankreich des Zweiten Weltkrieges sendete. Sein bis dato kommerziell erfolgreichster Film (später nur getoppt von „Django Unchained“) zeigt eine außergewöhnliche Darstellerriege, die sichtlich Spaß an der fiktiven Geschichte über die Ermordung Hitlers hat. Dennoch scheint eine Fortsetzung nahezu ausgeschlossen, obwohl der Film weltweit 313 Millionen Dollar einspielte.

Warum wir „Inglourious Basterds 2“ vermutlich nie zu Gesicht bekommen werden

Einmal mehr versammelt Tarantino ein Darstellerensemble, das seinesgleichen sucht. Zu Weltstar Brad Pitt (als Lt. Aldo Raine, Anführer der Basterds) gesellen sich unter anderem Michael Fassbender, Mike Myers und hochkarätige deutsche Schauspieler wie Daniel Brühl, Til Schweiger und Diane Kruger. Doch am Ende bleibt von den Genannten so gut wie niemand vom Tod verschont. Zudem sterben Hitler, Goebbels und weitere Regierungsmitglieder im Flammenmeer, womit die Basterds ihre Mission erfolgreich abschließen.

Und auch wenn wir alle den herausragenden Christoph Waltz einmal mehr in seiner Oscar prämierten Rolle als „Judenjäger“ Hans Landa sehen wollen, so ist es doch ein unrealistisches Szenario, dass die Basterds noch einmal in den Krieg ziehen um Nazis zu skalpieren.

„Inglourious Basterds“ ist auf Amazon Prime verfügbar.

Doch was macht einen zweiten Teil von Inglorious Basterds unwahrscheinlich?

In erster Linie der Fakt, dass Tarantino im Rahmen seines achten Films „The Hateful Eight“ verkündete, nach seinem zehnten Film mit dem Filmemachen aufzuhören. Auch wenn eine Fortsetzung aufgrund des Erfolgs in den Jahren 2009 bis 2011 tatsächlich diskutiert wurde und auch Tarantino in einem Interview mit absoluteradio.co.uk mitteilt, dass die Storyline locker 12 Stunden lang war, so sollte man kein Prequel oder Sequel mehr erwarten. Quentin Tarantino ist weiterhin nicht nur für seine Inszenierungen bekannt, sondern auch dafür, seine Geschichten

abzuschließen.

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Auch wenn die Frage offen bleibt, woher Aldo Raine seine Narbe hat, so ist auch dies offensichtlich von Tarantino gewollt. Wir werden somit wohl keine weiteren Abenteuer der Inglourious Basterds bewundern dürfen. Jedoch können wir uns darauf freuen mit Tarantinos vermutlich letztem Film eine weitere ausgefallene Story erzählt zu bekommen, wie auch in diesem Jahr mit „Once Upon a Time in Hollywood“.

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