Prof. Dr. Günter Rohrbach Poster

Die Video Champions 2012

Ehemalige BEM-Accounts  

Mit den begehrten Personality Awards wurden Prof. Dr. Günter Rohrbach, Wotan Wilke Möhring, Monika Gruber, Christoph Maria Herbst und Der Graf (Unheilig) ausgezeichnet.

Der Graf von Unheilig wurde als Bester Music Artist geehrt - und bewies dem Publikum, warum er es auch verdient hatte. Bild: API

Zum mittlerweile 13. Mal traf sich am 14. November in München hochkarätige Prominenz aus Home-Entertainment, Musik, Film und Fernsehen zur Verleihung der Video Champions im Rahmen der Entertainment Night 2012. Über 500 Gäste erlebten im Ballsaal des Westin Grand Hotels eine von Multitalent Oliver Kalkofe wie gewohnt bissig und doch extrem charmant moderierte Gala.

Prof. Dr. Günter Rohrbach

Wurde für sein Lebenswerk geehrt: Prof. Dr. Günter Rohrbach (r.) mit Laudator Michael Bully Herbig Bild: G+J Entertainment Media/babiradpicture

Rückenwind für Wotan Wilke Möhring

Der Geehrte erinnerte sich in seiner Dankesrede an eine Laudatio, die er bei der gleichen Veranstaltung vor vielen Jahren auf Vicco von Bülow, alias Loriot gehalten habe. Damals musste er wohl hinterher einige Schelte einstecken, da er das Kino als „beste Art, Filme zu genießen“ gepriesen hatte. Mittlerweile gestehe er aber durchaus ein: „Die heutigen Möglichkeiten, DVD und Blu-ray, sind ein wunderbares Glück.“

Mit dem großartigen Wotan Wilke Möhring ehrte die Jury einen der umtriebigsten und wohl auch besten deutschen Schauspieler – dessen Filmografie, so Laudatorin Julia Koschitz, ausgedruckt vermutlich mehrere Meter betrage. Der in diesem für ihn äußerst erfolgreichen Jahr bereits als Bester Darsteller in „Der letzte schöne Tag“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete, frischgebackene Video-Champion-Preisträger outete sich in seiner Dankesrede medientechnisch als „Old School“: „Ich gehe noch gerne in Videotheken.“

Auch Christoph Maria Herbst hatte sichtlich Freude an seiner Auszeichnung Bild: API
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Der Graf beweist Klasse

Die witzigste und originellste Laudatio des glanzvollen Abends lieferte jedoch der Wiener Kabarettist Michael Niavarani, der den Comedy Award an seine bayerische Kollegin Monika Gruber überreichte – natürlich nicht, ohne sie vorher genüsslich als Zielscheibe seines großen kabarettistischen Könnens verwendet zu haben.

Schauspieler Christoph Maria Herbst und Produzent Ralf Husmann wurden für den Dauerbrenner der Publikumsgunst „Stromberg“ mit einem Creative Award geehrt. Als Bester Music Artist wurde Der Graf von Unheilig prämiert, der den Saal auch prompt mit einer musikalischen Kostprobe seines Könnens begeisterte – unter anderem mit einer Gänsehaut-Version seines großen Singlehits „Geboren um zu Leben“.

Jazziges Intermezzo: Die britische Sängerin Gabby Young Bild: G+J Entertainment Media/babiradpicture

Publikumsliebling „Ziemlich beste Freunde“

Neben den Business Awards, mit denen Branchen-Mitglieder für herausragende Leistungen auf verschiedenen Gebieten geehrt wurden, wurden auch hervorragende Filme der deutschen Home-Entertainment-Branche in sieben Kategorien mit den so genannten Programm Awards ausgezeichnet. Dabei räumten u. a. „The Artist“ (Internationaler Film) und „Türkisch für Anfänger“ (Deutscher Film) ab.

Der Publikumspreis, über den die User der Entertainmentportale kino.de und video.de entscheiden konnten, ging an „Ziemlich beste Freunde“.

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