Prince

Schauspieler • Musiker • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Der US-amerikanische Popstar Prince kommt am 7. Juni 1958 unter dem bürgerlichen Namen Prince Rogers Nelson in Minneapolis, Minnesota zur Welt. Sein Vater, John L. Nelson, spielt in einem Jazztrio namens The Prince Rogers Trio, welches zum Namenspaten für den Sohn wird. 1976 macht dieser mit dem Produzenten Chris Moon und Owen Husney erste Demo-Aufnahmen, die zwei Jahre später schließlich zu einem Plattenvertrag mit Warner Bros. führen. Der zwanzigjährige Multiinstrumentalist hat nun volle Kontrolle über seinen kreativen Ausstoß und komponiert, schreibt, produziert und spielt nahezu jeden Ton seiner Alben selbst, für die er sich ungeniert aus dem großen Fundus der Rockgeschichte bedient: Versatzstücke von Jimi Hendrix über die Beatles bis zum Glam Rock vermischen sich zu einem charttauglichen Elixier, das Prince mit sexuellen Schock-Texten und provokantem Eunuchen-Gesang garniert. Das Magazin „The Face“ nennt den oft in Strapsen und Glitzerrobe auftretenden Musiker „Luzifers Antwort auf Michael Jackson“. Mit seiner Band The Revolution gelingt ihm 1984 ein Monsterhit: „Purple Rain„, aus dem gleichnamigen, halbbiografischen Film, wird zu einem weltweiten Kassenschlager. Weitere Veröffentlichungen wie das Doppelalbum „Sign O‘ The Times“ (1987), das offiziell unveröffentlichte, nur als Raubkopie kursierende „Black Album“ (1987/1988) und das 1988 erschienene „Lovesexy“ zementieren Prince‘ Rolle als feste Größe im Popgefüge zwischen Rock, Funk, Soul und zu Markte getragener Extravaganz. Daneben ist er als Autor auch für Kollegen tätig („Manic Monday“ von den Bangles und „Nothing Compares To You“ von Sinead O’Connor stammen aus seiner Feder). Anfang der Neunziger benennt er seine neu formierte Begleitband in The New Power Generation um und veröffentlicht das Album „Symbol“. Ein bereits schwelender Konflikt um Werkrechte mit der Plattenfirma (die Prince bis zu 100 Millionen Dollar für ein Album zahlt!) führt nach dem Single-Alleingang „The Most Beautiful Girl In The World“ (veröffentlicht auf Prince‘ eigenem Label NPG) zum offen Streit. Prince annulliert seinen Namen und mutiert zu TAFKAP (the artist formerly known as Prince). Als sein Vertrag mit dem Medienriesen endet, veröffentlicht Prince 1996 das 3-CD-Album „Emancipation“, das mit Platin ausgezeichnet wird. Millionenschwer, doch künstlerisch ausgebrannt, nimmt der Musiker, der sich von 1999 an wieder Prince nennen darf, weiter Platten auf, die zunehmend auch in kommerzieller Hinsicht uninteressanter werden. Das im April 2004 veröffentlichte „Musicology“ katapultiert ihn jedoch weltweit zurück in die obersten Ränge der Charts. 2005 unterschreibt er einen neuen Vertrag, diesmal mit Universal. Dort erscheint im März 2006 das Album „3121“, mit dem er an den Erfolg von „Musicology“ anknüpft.

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