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Pierre Palmade

Schauspieler • Drehbuchautor

Leben & Werk

Französischer Komiker, Autor und Schauspieler. Teil der Pariser Promi-Szene, wurde Komiker, Autor, Dialogschreiber und Humorist Pierre Palmade mit One-Man-Shows, Sketchen und Theaterstücken populär, die alle auf Pariser Bühnen Premiere feierten und in TV-Aufzeichnungen populär wurden. Er schrieb Drehbücher für Spielfilme von Gabriel Aghion („Auch Männer mögen’s heiß„) und trat gelegentlich als Filmschauspieler in Erscheinung. In Deutschland wegen der typisch französischen Komik seiner Shows unbekannt, nahm ihn das hiesige Publikum erst als Troubadix in „Asterix und Obelix gegen Cäsar“ (1999) und als Tänzer Jacques Chazot, intimer Freund der Schriftstellerin Francoise Sagan, in Diane Kurys‘ Biopic „Bonjour, Sagan“ (2007, mit Sylvie Testud) wahr.

Pierre Palmade wurde 1968 in Bordeaux als Sohn einer Lehrerin und eines Arztes geboren, absolvierte das Lycée Michel Montaigne, verließ Bordeaux mit 19 Jahren und lernte 1987 in der TV-Show „La classe“ (FR3) künftige Partner wie Michèle Laroque kennen. Ab 1989 feierte er mit den One-Man-Shows „Ma mère aime beaucoup ce que je fais“, „On s’connait“ (1990) und „Passez me voir à l‘ occasion“ (1992), 1991 mit dem Stück „Pièce montée“ auf den Champs-Elysées Triumphe. Einige der von ihm entwickelten Sketche wie „Le Colonel“, „Le Joint“ und „Le Scrabble“ (im Internet zu sehen) wurden Klassiker. Palmade scheute sich nicht, unsympathische Charaktere zu spielen. Mit Muriel Robin spielte er in den Stücken „Ils s’aiment“ (1996) und der Fortsetzung „Ils se sont aimés“ (2001), die von Patrice Leconte fürs Kino adaptiert werden sollen. Palmade unterstützt junge Talente, die seine Stücke („Ils jouent Palmade“, 2005; „Fugueuses“, 2008) spielen. 2005 feierte er als Leiter einer Klinik für plastische Chirurgie Erfolge mit dem Stück „Si c’était à refaire“. Ende 2008 kehrte er auf die Bühne zurück und machte in dem von ihm geschriebenen Stück „Le Comique“ seine Bisexualität, die kurz zuvor im Schwulenmagazin „Tetu“ bekannt geworden war, zum Thema.

Seit 1991 tritt Palmade gelegentlich in Kinofilmen auf, in Pierre Richards „On peut toujours rever“, in „Ma soeur est un chic type“ (1994) und in „Diane Kurys‘ Komödie „L’anniversaire“ (2005). Für Regisseur Gabriel Aghion schrieb er Dialoge und Drehbücher der Komödie „Pédale douce - Auch Männer mögen’s heiß“ (1996), die ein Erfolg, und der Fortsetzung „Pédale dure“ (2004), die ein Flop wurde, sowie der Komödie „Absolument fabuleux“ (2001). In der Spionagekomödie „Le plaisir de chanter“ (2008; mit Jeanne Balibar) ist er Radiomoderator.

2008 wurde Palmade als Ritter des Nationalen Verdienstordens ausgezeichnet.

Pierre Palmade war 1995/96 für kurze Zeit mit Chansonette und Schauspielerin Véronique Sanson verheiratet.

Palmade unterstützte 2007 den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy.

Seit 1993 nimmt Palmade am „Spectacle des Enfoirés“ teil, dessen Erlöse in die Kassen der „Restaurants du Coeur“ für Arme und Obdachlose gehen.

Filme und Serien

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