Mein Name ist Bond, Mrs. Bond …

Rosamund Pike ist die neue 007 - wenn es nach einem britischen Politiker geht. Bild: Kurt Krieger

Am 7. Mai wählen die Briten ein neues Parlament, der Wahlkampf ist in der heißen Phase angekommen. Wer abends in den Pubs das Top-Gesprächsthema sein möchte, muss sich etwas einfallen lassen.

Ed Milliband, Chef der Labour-Partei und scharf auf das Amt des Premierministers ist das gelungen - ausgerechnet mit einem Kinothema. Der Politiker nahm sich in einem Radio-Thema den Inbegriff britischer Männlichkeit vor und forderte, James Bond solle künftig von einer Frau verkörpert werden.

„Wir leben im Jahr 2015 und ich denke, wir sollten mit der Zeit gehen“, begründet Milliband seinen interessanten Vorstoß und hat auch schon eine Kandidatin parat (die ihm zuvor zufällig im Sender über den Weg lief): Rosamund Pike soll Daniel Craig die Lizenz zum Töten entreißen.

Her mit den knackigen Bond-Boys

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„Sie ist eine großartige britische Schauspielerin, sie wäre ein grandioser Bond“, findet der kreative Wahlkämpfer. Der Vorschlag ist gar nicht einmal so unpassend, schließlich weiß Rosamund Pike, wie man einen Film spannend macht: Für ihre Leistung im Thriller „Gone Girl“ war die 36-jährige Schauspielerin als „Beste Schauspielerin“ bei den vergangenen Oscars nominiert.

Einschlägige Erfahrung mit 007 bringt sie auch mit, denn in „Stirb an einem anderen Tag“ durfte sie als Bond-Girl Pierce Brosnan verführen. Sollte - wider Erwarten - Ed Millibands Vorschlag bei Produzentin Barbara Broccoli auf fruchtbaren Boden fallen, müssen Bond-Boys aufgetrieben werden. Zieh dich warm an, Justin Bieber!

Bis auf Weiteres ist aber mit Daniel Craig ein Kerl im Auftrag Ihrer Majestät am Werk. Sein Vertrag umfasst nach „Spectre“ (Kinostart am 5. November) noch einen weiteren Bond und er hat den Broccolis zufolge Carte Blanche. Craig darf weiter machen, solange er Freude daran hat.

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