Peter Sellers

Schauspieler • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Als unglückseliger Trottel-Inspektor Clouseau, dessen Recherchiermethoden in den verrücktesten Verkleidungen stets eine meist explosive Reihe von Slapstick-Eskapaden und komischen Katastrophen auslösen, glänzte der britische Schauspieler Peter Sellers (1925 – 1980) in den sechs Filmen, die die Serie um den „Rosaroten Panther“ des US-Regisseurs Blake Edwards ausmachen. Aus Restmaterial entstand nach Sellers‘ Tod sogar ein siebter Film mit dem Komiker, der beim Radio anfing und 1955 einer der kuriosen Kleingauner in „Ladykillers“ war, die es nicht schaffen, eine alte Lady umzubringen. Sellers war der indische Arzt, der sich im Film wie privat (vergeblich) in „Die Millionärin“ Sophia Loren verliebte. Bedeutend wie Clouseaus gesammeltes Chaos wurden seine drei Rollen in Stanley Kubricks Satire „Dr. Seltsam“ (1962): US-Präsident, General und titelgebender Bomben-Bauer mit zwanghaft unterdrücktem Hang zum Hitler-Gruß. Sellers war der verrückte Psychiater in „Was gibt’s Neues, Pussy?„, parodierte James Bond in „Casino Royale“ und brachte in „Der Partyschreck“ (von Edwards) eine Hollywood-Party an den Rand des Zusammenbruchs. Sein letzter Film vor dem Herzinfarkt-Tod wurde die prophetische Medien-Satire „Willkommen, Mr.Chance“, in der Sellers als naiver Kleingärtner Ratgeber des US-Präsidenten wird. Privat war Sellers mit der schwedischen Sexbombe Britt Ekland liiert, die er 1966 bei den Dreharbeiten zu „Jagt den Fuchs“ kennengelernt hatte und mit der er in den folgenden Jahren ein schillerndes Paar in der Ära der „Swinging Sixties“ bildete.

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