Peter Sehr

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

1951 geboren, studierte Peter Sehr von 1970-74 in Zürich Physik und Chemie, bevor er sich entschloss, eine Filmlaufbahn einzuschlagen. Als Regieassistent arbeitete er mit Größen wie Bernhard Sinkel, Carl Schenkel und Claude Lelouch. Sein erster Spielfilm, „Das serbische Mädchen“, wurde für den Deutschen Filmpreis nominiert, den er 1994 mit „Kaspar Hauser“ für den besten Film und die beste Regie auch erhielt.

Sein nächster Film „Obsession“ verbindet vier Handlungs- und Personenstränge miteinander. Der spätere Bond-Darsteller Daniel Craig träumt von einem Drahtseilakt über den Niagarafällen und trifft auf Heike Makatsch, Seymour Cassels und Charles Berling, die sich an einer U-Bahnstation begegnen und verbünden. Mit dem Silbernen Leoparden auf dem Locarno Film Festival preisgekrönt wurde 2001 seine Tragikomödie „Love the Hard Way„. Wieder einmal zeigt er treffsicheres Gespür für große Darsteller, indem er den jungen Adrien Brody als Kleinkriminellen Jack besetzt, der nichts von Treue hält und sich als bibliophil outet. 2008 erhielt auf dem Münchner Filmfest sein Historienepos „Die Frau des Anarchisten“ den Bernhard Wicki Preis. Zusammen mit seiner Frau Marie Noëlle inszenierte er den Kampf in Madrid gegen die Faschisten im Winter 1937. Als sein letztes Werk schrieb und inszenierte er - erneut gemeinsam mit seiner Frau - sein Traumprojekt über den Bayernkönig „Ludwig II“. Das Epos startete zu Weihnachten 2012 in den Kinos. Am 9. Mai 2013 starb er nach schwerer Krebserkrankung.

Peter Sehr war Mitglied der Deutschen, der Deutsch-Französischen und der Europäischen Filmakademie. Für sein hohes Engagement wurde er in Frankreich zum Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Bei den Dreharbeiten zu "Ludwig II."

    Bei den Dreharbeiten zu "Ludwig II."

    Peter Sehr und Marie Noëlle inszenieren mit "Ludwig II." ein Traumprojekt. Es ist nach "Buddenbrooks" der Mittelteil einer Trilogie, die mit "Wagner" enden wird.

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  • Kinofilm über "Ludwig II." mit Sabin Tambrea

    Bavaria Pictures entwickelt derzeit passend zum 125. Todestag einen Kinofilm namens „Ludwig II.“ über den König von Bayern. In der Hauptrolle wird der junge rumänische Schauspieler Sabin Tambrea vor der Kamera stehen. Weitere Rollen sind mit Hannah Herzsprung als Sissi, Samuel Finzi als Lakai Mayr, Edgar Selge als Richard Wagner sowie Justus von Dohnányi als Johann von Lutz hochkarätigen besetzt. Regie führen die...

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  • Sundance Film Festival beginnt am 15. Januar

    Das renommierte amerikanische Sundance Film Festival beginnt am 15. Januar in Park City, Utah. Der Eröffnungsfilm „Mary and Max“ ist eine Animation mit Knetfiguren von Regisseur Adam Elliot und handelt von der Brieffreundschaft eines achtjährigen australischen Mädchens mit einem 44-jährigen fettleibigen Mann aus New York. Das wichtigste Festival des Independent-Films endet am 25. Januar mit der Dokumentation „Earth...

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  • Bernhard-Wicki-Filmpreis für "Die Frau des Anarchisten"

    Die deutsch-spanisch-französische Koproduktion „Die Frau des Anarchisten“ hat den „Bernhard Wicki Filmpreis Die Brücke - Der Friedenspreis des Deutschen Films“ erhalten. Die mit 10.000 dotierte Auszeichnung wurde am Donnerstag auf dem Filmfest München verliehen. Das Regie-Ehepaar Marie Noelle und Peter Sehr („Love the Hard Way“) hat eine Liebesgeschichte aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur...

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