Peter Segal

Producer • Regisseur
Peter Segal Poster

Leben & Werk

Als Spezialist für Komödienstoffe entwickelte sich Peter Segal vom mit zahlreichen Preisen geehrten TV-Mann zum erfolgreichen Spielfilmregisseur, der Eddie Murphys Karriere mit „Familie Klumps und der verrückte Professor“ neuen Auftrieb gab und sich in der Zusammenarbeit mit Adam Sandler in „Die Wutprobe“ und „50 erste Dates“ bewährte. Segals Konzept, seinen Komödienstars Raum für ihre Manierismen zu lassen, ging kommerziell bestens auf. Segals Parodie-Fun des Erstlings „Die nackte Kanone 33 1/3“ führte über die Albernheiten der Farce „Tommy Boy“ zu den mit Slapstick versetzten Romantizismen der Folgekomödien.

Segal studierte an der University of Southern California und hatte auf Anhieb Erfolg im Fernsehbereich, wo er für seine komödiantischen Arbeiten mit acht Emmys, dem Cable ACE Award als Bester Regisseur und zwei National Association of Broadcaster’s Service to Children Awards ausgezeichnet wurde. Für sein Spielfilmdebüt stieg er in die um Leslie Nielsen arrangierten Slapstick-Eskapaden „Die nackte Kanone“ ein und machte 1993 den dritten Teil zum erfolgreichsten der Reihe. Die Story um einen Terroranschlag während der Oscar-Verleihung in Hollywood, bei der der in Bestform auftrumpfende Nielsen als Lt. Frank Drebin mehr Chaos verursacht als die Terroristen und unter anderem Raquel Welch einen Tritt in den Allerwertesten verpasst, wird mit hervorragendem Gefühl für Timing und Gag-Platzierung serviert.

In „Tommy Boy“ (1994) rettet der aus „Saturday Night Live“ bekannte schwergewichtige Komiker Chris Farley als infantiler Erbe die Firma des Vaters vor Spekulanten. Als Heimspiel für Jack Lemmon und James Garner als Ex-Präsidenten, die vom amtierenden Präsidenten (Dan Aykroyd) als Sündenböcke benutzt werden, erwies sich die Komödie „My Fellow Americans – Ein Präsident für alle Fälle“ (1996). Beider Filme Misserfolg führte Segal zum Fernsehen zurück, bevor er Eddie Murphy in „Familie Klumps und der verrückte Professor“ (2000) acht Charaktere auf den Leib schneiderte, die Pop-Sängerin Janet Jackson als reizende Kollegin an die Seite stellte und wieder Fuß fasste.

Jack Nicholson als psychopathischer Psychiater und Aggressionstherapeut und Adam Sandler als sein absolut mackenloser Zwangspatient liefern sich in „Die Wutprobe“ (2002) als Erzkomödianten ein ungehemmtes Duell, damit der verklemmte Nobody endlich um die Frau seines Lebens anhält – öffentlich im Stadion der New York Yankees. Sandler variiert den Part in „50 erste Dates“, wo er als Playboy der pazifischen Welt auf Hawaii als Tierarzt arbeitet, Touristinnen verführt und auf die Liebe seines Lebens (Drew Barrymore) trifft, die er immer wieder neu erobern muss, weil sie ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Segals dritte Zusammenarbeit mit Sandler und dessen Firma Happy Madison steht 2004 mit „The Longest Yard“ an.

Segal gründete 1995 seine eigene Produktionsgesellschaft Greenhaven Films. Sein Credo: „Wir gehen mit jedem Charakter wirklich an die Grenzen, wir versetzen uns in ihre Leben und werfen einen Blick auf das, was sie ausmacht.“

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