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Leben & Werk

Mit nur einer und gleich seiner ersten Rolle schrieb sich der kleine, gedrungene, mit den großen Basedow-Augen auffallende Peter Lorre (1904 – 1964, eig. László Löwenstein) in die Filmgeschichte ein: mit der des Kindermörders in Fritz LangsM – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1930/31), der von der Unterwelt gesucht und gerichtet wird. Neben komischen Rollen in den deutschen Filmen der 30er war Lorre nach seiner Emigration 1933 in englischen (Hitchcocks „Der Geheimagent„) und amerikanischen Horror- und Kriminalfilmen zu sehen. Die achtteilige Kino-Serie um den japanischen Detektiv „Mr. Moto“ (1937 – 1939) brachte ihm erste Popularität in den USA. Lorres Gesicht konnte gleichermaßen zerstreute Ungläubigkeit, blanke Angst und abgründige Brutalität vermitteln. So glänzte er in mehreren Filmen als komisch-gefährlicher Partner des wohlbeleibten Sydney Greenstreet („Hier irrte Scotland Yard“, Don Siegels Regiedebüt). Lorre war der Gauner Joel Cairo, der von Bogart in „Die Spur des Falken“ zweimal zusammengeschlagen wird, und der Taschendieb in „Casablanca“. 1949 kehrte er nach Europa zurück, inszenierte seinen (einzigen) Film „Der Verlorene„, der 1951 zwar mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde, aber wegen seiner Kriegs- und KZ-Thematik beim Publikum keine Beachtung fand. Lorre ging in die USA zurück, arbeitete für das Fernsehen und auf dem Theater, war in vielen Filmen Nebendarsteller („Schach dem Teufel„, „Seidenstrümpfe„, Fünf Wochen im Ballon“) und errang kurz vor seinem Tod mit den Horrorkomödien „Der grauenvolle Mr. X“, „Der Rabe“ und „Ruhe Sanft GmbH“ noch einmal eine gewisse Popularität.

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