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Leben & Werk

Der Schauspieler und Sänger Peter Kraus wird als Sohn des bekannten österreichischen Regisseurs und Kabarettisten Fred Kraus am 18. März 1939 als Peter Siegfried Krausenecker in München geboren. Schon als Schüler nimmt Peter Kraus Schauspiel- und Gesangsunterricht. Seine erste Rolle hat er 1954 als Johnny in „Das fliegende Klassenzimmer“. Als die deutsche Phonoindustrie Mitte der Fünfziger den Rock’n’Roll entdeckt, wird der betont lässige Peter Kraus schnell zum populären Teenageridol. Allein in den ersten vier Jahren seiner zweiten Karriere als Rock’n’Roller erscheinen 36 Schlager und Kraus verkauft über 12 Millionen Schallplatten. Mit einer deutschen Version von Little Richards „Tutti Frutti“ beginnt 1956 diese Erfolgsgeschichte. 1957 folgt die erste Hit-Notierung mit „Susi Rock“, 1958 nimmt Kraus unter anderem „Wenn Teenager träumen“, „Hula Baby“ und das legendäre „Sugar Baby“ auf. 1959 präsentiert er „Tiger“ in einer glucksenden deutschen Fassung. Anfänglich noch stark von Elvis Presley beeinflusst, gelingt es ihm doch, einen eigenen Stil zu finden, der ins prüde Nachkriegsdeutschland passt. Mit dem weiblichen Teenie-Star Conny Froboess tritt er in Schlagerfilmen wie „Wenn die Conny mit dem Peter“ (1958) oder „Conny und Peter machen Musik“ (1960) auf. Unter dem Pseudonym „Die James Brothers“ veröffentlicht Kraus daneben gemeinsam mit Jörg Maria Berg deutsche Cover-Versionen: „Cowboy Billy“, „Rote Rosen“ (Pretty Blue Eyes) oder „Hätt‘ ich einen Hammer“ (If I Had A Hammer). Kraus tritt darüber hinaus als Drehbuchautor und Plattenproduzent in Erscheinung, hat mit „Herzlichst Ihr Peter Kraus“ eine eigene TV-Show und ist auch in einigen Fernseh-Musicals wie „Die Pickwickier“, „Bel Ami“ und „Wenn der Vater mit dem Sohne“ zu sehen. Nach 26 Jahren steht er 1985 wieder neben seiner ehemaligen Partnerin Cornelia Froboess vor der Kamera: „Der Sommer des Samurai“ erzählt von einem Aussteiger. Mit der Rock’n’Roll-Show „Vorwärts in die Fifties“ eint Kraus 1989 die Mütter- und die Töchter-Generation. Im Frühsommer 2002 bekundet er mit dem Album „Ich mach weiter“ seinen ungebrochenen Tatendrang. Insgesamt kann Peter Kraus auf über 17 Millionen verkaufte Tonträger, unzählige Goldene Schallplatten, Auszeichnungen und Ehrungen zurückblicken. Da geht es wohl kaum noch ums Geld: „I Love Rock’n’Roll“ gesteht er Anfang 2006 auf einem Album-Cover. Im März wird Peter Kraus mit einem Echo für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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