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Studio will nur Peter Jackson für "The Hobbit"

Ehemalige BEM-Accounts  

Als Guillermo del Toro überraschend seinen Abschied von der „Herr der Ringe“-Vorgeschichte „The Hobbit“ verkündete, übertrafen sich Fans und Kenner weltweit mit Mutmaßungen über die Nachfolge.

Peter Jackson: Noch ist nicht klar, ob der Weg des "Herr der Ringe"-Regisseurs wieder nach Mittelerde führt zu "The Hobbit" Bild: Paramount

Doch die Macher legen sich offenbar auf die naheliegende Variante fest: Filmriese Warner und Rechteinhaber Metro Goldwyn Meyer (MGM) bieten keinem anderen Kandidaten den Regiestuhl bei den beiden „Hobbit„-Filmen an, solange Wunschkandidat Peter Jackson nicht definitiv abgesagt hat.

Diese Aussage ist vor allem eine Reaktion auf die Meldung, „Harry Potter„-Regisseur David Yates könnte das Zepter bei der „Herr der Ringe„-Vorgeschichte übernehmen. Doch dieser ließ nun über einen Sprecher erklären, dass an diesem Gerücht „absolut nichts dran“ sei. Zuvor waren als Regiekandidaten für „The Hobbit“ unter anderem David Dobkin („Die Hochzeits-Crasher„) und Brett Ratner („Roter Drache„, „X-Men 3„) gehandelt worden.

Die Fans wird das freuen, schließlich ist Peter Jacksons Name seit seiner grandiosen „Herr der Ringe“-Trilogie untrennbar mit Mittelerde verbunden.

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Wie hoch ist die „Ablösesumme“ für Peter Jackson?

Allerdings ist die Haltung von Warner riskant. Zwar hat Peter Jackson, der bisher lediglich als Produzent der „Hobbit„-Filme arbeitet, selbst gesagt, er werde „das Nötige unternehmen um sicherzustellen, dass die Filme wirklich gemacht werden“ – und das schloss auch einen möglichen Job als Regisseur ein. Gleichzeitig gab Peter Jackson aber zu bedenken, dass er bereits Verträge für andere Regie-Arbeiten abgeschlossen hat, im Glauben, dass Guillermo Del Toro in nächster Zeit die Hauptarbeit an „The Hobbit“ leisten werde. Ob Jacksons Vertragspartner ihn nun nach dem Ausstieg des Mexikaners aus diesen Zusagen entlassen, haben weder der Kultregisseur in der Hand, noch die „Hobbit„-Macher.

Indes stehen die Kulissen und Kostüme weiter bereit, die gesamte Crew wartet nur noch auf den Startschuss für den Aufbruch zum Einsamen Berg. Dazu müsste aber zum einen der Rechteinhaber MGM das Budget freigeben und zum anderen Peter Jackson womöglich aus bestehenden Verträgen freigekauft werden.

Und genau das gestaltet sich momentan extrem schwierig für MGM: Das Traditionsunternehmen steckt derart in Finanznöten, dass aus dem einstmals so stolz brüllenden Löwen ein ängstlich miauendes Kätzchen geworden ist.

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