Peter Jackson beerbt Spielberg bei "Tim und Struppi"

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Peter Jackson Poster

Vom Produzenten zum Regisseur und umgekehrt.

Peter Jackson gibt beim nächsten "Tim und Struppi"-Film die Regieanweisungen Bild: Warner

Wenn zwei sich verstehen, dann freut sich das Publikum: Hollywood-Legende Steven Spielberg verriet jetzt in einem Interview, dass der nicht minder legendäre Peter Jackson vermutlich noch in diesem Sommer die Fortsetzung von „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ drehen wird. Damit folgen die beiden Oscar-Gewinner ihrem ursprünglichen Plan für die Comic-Verfilmung. Bereits zu Beginn der Zusammenarbeit wurde beschlossen, dass man sich als Regisseur und Produzent von Film zu Film abwechseln wollte. Während Spielberg beim ersten Teil die Regie übernahm und Jackson produzierte, werden die Rollen jetzt getauscht.

Für Jackson bedeutet diese Nachricht aber auch einen ziemlich straffen Terminplan. Denn aktuell ist er noch mit den Dreharbeiten zum Mega-Projekt „Der Hobbit“ beschäftigt. Der zweiteilige Vorgänger der „Der Herr der Ringe„-Trilogie entsteht zur Zeit in Neuseeland und kommt Ende des Jahres in die Kinos.

Direkt nach dem Fallen der letzten Hobbit-Klappe wird Jackson mit den Performance-Capture Aufnahmen für Tim und Struppi beginnen. Bei diesem Verfahren werden neben den Körper- auch die Gesichtsbewegungen von Schauspielern erfasst, um anschließend am Computer umgewandelt zu werden. Die Messlatte liegt hoch: Der erste Teil gewann den Golden Globe Award in der Kategorie „Bester Animationsfilm“.

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Die Ankündigung einer Fortsetzung von Tim und Struppi bedeutet aber auch, dass sich Spielberg und Jackson beim Verfolgen ihres langjährigen Traumprojektes nicht von nackten Zahlen beirren lassen. Denn während der Film international durchaus erfolgreich war, waren die Einspielergebnisse in den USA doch recht ernüchternd. Dafür dürfte es gleich mehrere Ursachen geben. Zum einen sind die Comics des belgischen Künstlers Hergé im Heimatland der Superhelden eher unbekannt. Ein Faktor, dessen sich die beiden Regisseure immer bewusst waren.

Außerdem startete der Film in Amerika erst zwei Monate nach seiner Europa-Premiere. Spielberg erhoffte sich, dass eine positive Publikums- und Kritiker-Resonanz so ausreichend Zeit hätte, über den großen Teich zu schwappen. Aber zwei Monate sind in der Ära des Internets eben auch eine halbe Ewigkeit. Für den zweiten Teil werden Spielberg und Jackson sich vermutlich eine andere Strategie überlegen.

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