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James Cameron gibt 3D-Tipps für "Spider-Man"

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© Fox / Columbia TriStar

Bei James Cameron geben sich Hollywoods wichtigste Macher derzeit die Klinke in die Hand: Seit dem Megaerfolg von „Avatar“ wollen alle von ihm wissen, wie denn das so geht mit dem 3D. Nun war auch der neue Mann für die „Spider-Man“-Filme zu Gast beim Kinovisionär.

James Cameron hilft "Spider-Man" buchstäblich auf die Sprünge Bild: Fox / Columbia TriStar

Mit „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ hat James Cameron in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe gesetzt. Für Hollywood ist das Fluch und Segen zugleich: Nachdem Kinofans erleben durften, wie Raumgleiter und Aliens in nie dagewesenem Realismus regelrecht über ihre Köpfe hinwegsausten, ist die 3D-Technik fast schon ein Muss für jeden Film, der auf Action und Schauwerte abzielt.

Das gilt natürlich besonders für die „Spider-Man“-Filme. Nach der Trennung von Regisseur Sam Raimi und Hauptdarsteller Tobey Maguire steht die nächste Comic-Verfilmung ohnehin unter besonderer Beobachtung. Kein Wunder also, dass die Macher den Spinnenmann unbedingt in 3D durch die Häuserschluchten hangeln sehen wollen und den Film deshalb schon im Vorfeld als „Spider-Man 3D“ betitelten.

Deshalb war Raimis Nachfolger Marc Webb, der mit der genial inszenierten Liebeskomödie „(500) Days of Summer“ für Furore gesorgt hat, nun ebenfalls bei James Cameron zu Gast. Jon Landau, Camerons Koproduzent bei „Avatar“ war auch zugegen, und berichtet: „Marc hat gesagt, dass er den nächsten ‚Spider-Man‚-Film von Anfang an in 3D drehen will. Wir haben ihm versprochen, dass wir ihm helfen werden, wo immer wir können.“

Besuch von Jackson: Kommt auch „The Hobbit“ in 3D?

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Ein Grund dafür ist, dass James Cameron ein erklärter Fan von Marc Webbs Erstlingswerk ist: „Jim findet ‚(500) Days of Summer‚ großartig, auch wenn das eigentlich gar nicht sein Metier ist“, erklärt Landau die künftige Zusammenarbeit.

Weniger begeistert sind Jon Landau und James Cameron von den Plänen einer 3D-Fassung von „Kampf der Titanen„, dem Schlachtenspektakel mit „Avatar„-Hauptdarsteller Sam Worthington. „Sie wollen den Film auch in 3D herausbringen und ihn daher schnell noch nachträglich umwandeln“, berichtet Landau. Davon halte ich aber nichts: Wenn Du einen 3D-Film machen willst, dann drehe ihn auch gleich in 3D!“

Zwar ist es technisch inzwischen recht gut und kostengünstig möglich, konventionell gedrehte Filme hinterher als 3D-Fassung aufzubereiten. Doch das Seherlebnis ist viel plastischer, wenn die Bilder von vorneherein mit 3D-Kameratechnik aufgezeichnet werden.

Vor Marc Webb war übrigens auch schon Peter Jackson bei James Cameron. Nun vermuten viele, dass die „Hobbit„-Filme in 3D gedreht werden könnten - auch wenn sich der „Herr der Ringe„-Macher selbst bisher extrem zurückhaltend über den aktuellen Hype geäußert hat…

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