Drache Smaug staunt in seiner Goldhöhle und selbst Käpt’n Jack Sparrow wundert sich.

Die "Hobbit"-Trilogie kostete unglaubliche 745 Millionen Dollar. Bild: Warner

Bleicher als Orks in der Höhle müssen die Buchhalter beim Studio MGM und den Produktionsfirmen New Line Cinema und Wingnut Film gewesen sein, als Regisseur Peter Jackson sein Budget für die „Hobbit„-Trilogie abholen kam.

Ein Trost immerhin, dass ihm Wingnut gehört und er selbst ordentlich bluten musste - noch nie durfte ein Filmemacher soviel Geld am Stück verbraten: Mehr als 745 Millionen Dollar hat die abenteuerliche Reise von Bilbo Beutlin verschlungen.

Die Summe geht aus Papieren des neuseeländischen Finanzministeriums hervor, das Land ist über Steuererleichterungen mit 120 Millionen Dollar an den Kosten der Produktion beteiligt.

Die Gesamtkosten kommen in der irrwitzigen Höhe zusammen, weil alle drei „Hobbit“-Filme unmittelbar nacheinander gedreht wurden in innerhalb einer gigantischen Produktion enstanden sind.

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Bilbo häuft drei Milliarden Dollar an

Der teuerste Einzelfilm der Geschichte ist übrigens „Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt“. Disney ließ für Käpt’n Jack Sparrows dritten Streich 300 Millionen Dollar springen.

Trotz des schwindelerregenden Budgets ist das Geld für den „Hobbit“ gut angelegt: Die ersten beiden Filme „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ spielten 1,98 Millarden Dollar ein. Kommt „Die Schlacht der fünf Heere“ ebenso gut an, und davon ist auszugehen, dann hat Peter Jackson aus den 745 Millionen Dollar drei Milliarden Dollar gemacht.

Ob sich der Einsatz von so viel Geld auch künstlerisch gelohnt hat, zeigt sich ab dem 10. Dezember. Dann startet „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ in unseren Kinos.

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