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"Herr der Ringe"-Ursprünge: James McAvoy will jungen Gandalf spielen

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Peter Jackson Poster
© Tobis

Bilbo Beutlin ist gerade noch auf dem Weg zum Einsamen Berg, da denken andere schon über eine Vorgeschichte zur Vorgeschichte nach…

Einen hübschen Bart bringt James McAvoy schon mal mit - beim jungen Gandalf natürlich noch kürzer als später… Bild: Tobis

Peter Jacksons

Während also derzeit Millionen Fans weltweit in die Kinos strömen, um zu erleben, wie die Beutlins einst in den Besitz des Einen Rings gelangten, schmieden andere schon Pläne für die Zeit nach dem dritten Hobbit-Film „Hin und zurück„, der Mitte 2014 ins Kino kommt.

Schließlich will man den Tolkien-Fans doch nicht wieder eine derart lange mittelerdelose Zeit zumuten wie nach 2003, als mit „Die Rückkehr des Königs“ der letzte Film die ersten Trilogie abschloss und bis zum Start von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ lange neun Jahre vergingen ganz ohne Elben, Zwerge und Hobbits!

Denn praktischerweise hat J.R.R. Tolkien außer den „Herr der Ringe“-Büchern und dem „Hobbit“ massenweise weiteres Material um die Welt von Mittelerde hinterlassen. Einiges davon hat Regisseur Peter Jackson schon verwendet, um über die reine Romanhandlung von „Der Hobbit“ hinaus genügend Geschichten für insgesamt drei Filme zu haben.

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„Herr der Ringe“-Origins: Gandalf

Am bekanntesten ist natürlich die riesige Sammlung namens „Silmarillion“, eine Art Bibel für Hardcore Tolkien-Fans. Und zu denen zählt offensichtlich auch James McAvoy. Denn der schottische Jungstar hat sich offiziell für eine Rolle in einer möglichen Verfilmung des dritten bekannten Wälzers um die Welt von Mittelerde beworben - und sich dabei die wohl spannendste Geschichte ausgesucht:

„Im ‚Silmarillion‘ gibt es unzählige Gedichte und Lieder, die die lange Geschichte von Mittelerde nachzeichnen“, erklärt McAvoy. „Darunter ist auch der Ursprung von Gandalf oder Mithrandir oder Sturmkrähe oder einer seiner vielen anderen Namen. Diese Rolle würde ich liebend gerne spielen!“

Dass sich ausgerechnet McAvoy um diesen Part bewirbt, ist kein Zufall. Schließlich spielte er in der „X-Men“-Vorgeschichte „Erste Entscheidung“ den junge Professor Xavier und lernte dabei den späteren Magneto Erik Lensherr kennen. Dessen „erwachsene“ Version spielte in den Original „X-Men“-Filmen niemand anderer als Ian McKellen, der in Peter Jacksons sechs Filmen zu „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ den Gandalf mimt. Selbstverständlich hat James McAvoy als Vorbereitung auf „X-Men: Erste Entscheidung“ den Veteran-Darsteller seines Gegenspielers kennen- und offensichtlich schätzen gelernt.

Zudem hat McAvoy als Faun „Mr. Tumnus“ in den „Narnia„-Filmen bereits Fantasy-Erfahrung gesammelt.

Ob es allerdings überhaupt zu weiteren Tolkien-Filmen nach dem Abschluss der „Hobbit“-Trilogie kommen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Dass es prinzipiell genügend filmbegeisterte Mittelerde-Fans gibt, beweist der Erfolg des ersten Hobbit-Films derzeit jedenfalls eindrucksvoll…

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