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Extraszenen für Gandalf in "The Hobbit"

“Herr der Ringe”-Fans spekulieren schon lange, was genau in den beiden “Hobbit”-Filmen zu sehen sein wird. Einige Details hat nun Regisseur Guillermo del Toro verraten – und über die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger und Produzenten Peter Jackson geplaudert.

Ihm folgt die “Herr der Ringe”-Vorgeschichte “Der kleine Hobbit” auf Schritt und Tritt: Ian McKellen alias Gandalf, der Graue Bild: Warner

“Anders als im Buch werden wir zeigen, wohin Gandalf reist, wenn er verschwindet, und was er in der Zwischenzeit erlebt”, verspricht Guillermo Del Toro und enthüllt damit erstmals ganz konkrete Informationen über die Handlung seiner “Hobbit“-Filme. Der Zauberer, eine der beliebtesten Figuren aus der “Herr der Ringe“-Welt, begleitet Bilbo und die dreizehn Zwerge auf ihrer Reise zum Einsamen Berg, verschwindet aber unterwegs mehrmals, ohne dass seine Taten genauer beleuchtet werden.

Darsteller Ian McKellen wird es freuen. Der Schauspiel-Veteran hatte seit dem ersten Bekanntwerden der Filmpläne zur “Herr der Ringe“-Vorgeschichte eifrig um ein erneutes Engagement gebuhlt. Nun wird er also noch wichtiger als in der Vorlage von J.R.R. Tolkien vorgesehen.

Überhaupt werden die Hobbit-Filme sich deutlich von der “Herr der Ringe“-Trilogie unterscheiden: “Wir wollen nicht, dass sich die Leute im Kino sagen ‘Das kenne ich alles schon!’”, erklärt Guillermo Del Toro seinen Anspruch. “Klar, gewisse Elemente aus der ‘Herr der Ringe‘-Welt müssen den Vorgaben entsprechen: Hobbingen oder Rivendell muss man wiedererkennen und sich dort heimisch fühlen. Aber ansonsten sollen die beiden ‘Hobbit‘-Filme ganz eigenständig sein. Schließlich ist “Der kleine Hobbit” im Vergleich zu “Der Herr der Ringe” bunter, märchenartiger, opernhafter, extravaganter und skurriler!”

Anders als “Der Herr der Ringe”: Keine bombastischen CGI-Schlachten

Auch im Hinblick auf ein echtes Markenzeichen der Mittelerde-Trilogie wird es Änderungen geben: bei den Schlachtenszenen. “Als ‘Der Herr der Ringe‘ herauskam, waren Belagerungen riesiger Festungen ganz neu”, meint Del Toro. “Inzwischen gab es aber ‘Troja‘,’Narnia‘ und so weiter, wo sich ebenfalls riesige CGI-Armeen bekämpften. Wir werden es daher diesmal prinzipiell ganz anders angehen, aber trotzdem werden die Kämpfe ein Highlight der Filme.”

Die Arbeit mit seinem Regie-Vorgänger und “Hobbit“-Produzenten Peter Jackson lobt der mexikanische Filmemacher indes in den höchsten Tönen: “Klar sind wir oft verschiedener Meinung und mal setzt sich der eine durch, mal der andere. Aber das blieb immer im Rahmen, Peter war für mich bisher der perfekte Produzent!”

Das klingt doch ganz danach, als gäbe es jede Menge Grund zur Vorfreude auf die Verfilmungen von “Der kleine Hobbit”. Der Kinostart für den ersten Teil ist für Dezember 2011 geplant.

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