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Artus-Sage in sechs Kinofilmen

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© Buena Vista

Es ist eine der größten Geschichten aller Zeiten…

Er war zuletzt als Artus im Kino: Clive Owen in "King Arthur" Bild: Buena Vista

König Artus und sein Schwert Excalibur, die Ritter der Tafelrunde, die schöne Guinevere, die Hexe Morgain und die Mysterien von Avalon: klangvolle Namen, die bei jedem Freund mythischer Epen sofort Bilder im Kopf entstehen lassen - und die tatsächlich immer wieder über TV-Bildschirme oder Kinoleinwände flimmerten, zuletzt mit Clive Owen als Titelheld.

Nun hat sich Guy Ritchie, der schon dem Kultdetektiv „Sherlock Holmes“ einen zeitgemäßen neuen Anstrich verpasste, den legendären Stoff vorgenommen - und er will ihn in noch nie dagewesener, epischer Breite erzählen: Gleich sechs Kinofilme soll seine Version der Artus-Sage umfassen!

Schon seit 2010 ist Ritchie an dem Projekt dran. Jetzt hat Autor Joby Harold einen Drehbuchentwurf für den Auftaktfilm vorgelegt. Harold hat zuletzt das Skript für den visionären SciFi-Thriller „Edge of Tomorrow“ mit Tom Cruise geliefert. Als Produzent mit an Bord ist Hollywood-Größe Akiva Goldsman („Mr. & Mrs. Smith„, „I Am Legend„, „Paranormal Activity„).

Im Gefängnis geschrieben

Das Besondere an der geplanten Filmreihe: Sie stützt sich direkt auf die Buchvorlage, die unter Experten als die detaillierteste und beste gilt: „The Book of King Arthur and His Noble Knights of the Round Table“, das Thomas Malory um 1450 im Tower of London schrieb und das 1485 postum als „Le Morte d’Arthur“ veröffentlicht wurde. Erstmals erschien die Geschichte des sagenumwobenen Königs darin in prosa. Bis dahin wurde sie vornehmlich in Liedern und Gedichten überliefert.

Dabei umgibt den Autoren selbst ein Gewebe von Gerüchten und Mythen: 1405 wohl in Wales geboren, wird Malory wie seine Hauptfigur 1442 zum Ritter und zieht als Adeliger 1445 sogar ins englische Parlament ein. Er führt jedoch ein recht unstetes Leben - obwohl er sich selbst als „ein Diener Gottes am Tag und in der Nacht“ bezeichnet.

Was immer genau Malory in der Nacht treibt, es bringt ihm jedenfalls eine Anklage wegen Mord, Raub und Vergewaltigung ein, wegen der er schließlich über ein Jahrzehnt lang hinter Gittern landet - genug Zeit, um die Artus-Sage in Buchform zu bringen.

Die Messlatte für die Verfilmung von Malorys Werk liegt nun natürlich enorm hoch - nicht nur, weil die Artus-Sage Allgemeingut ist und fast jeder seine eigene Vorstellung vom britischen Großkönig hat, sondern auch, weil sich bei sechs Filmen im Fantasy-Genre unweigerlich der Vergleich mit Peter Jacksons Mittelerde-Saga aufdrängt, die gerade mit „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ höchst erfolgreich in die fünfte Runde gegangen ist.

Andererseits: Wenn dort im Dezember mit „Hin und zurück“ zum finalen Auftritt von Bilbo, Gandalf, Elben und Zwergen geläutet wird, sind die Fans sicher bereit für das nächste große Heldenepos…

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