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Pedro Almodóvar hat erste Informationen über seinen nächsten Film verraten. Es scheint, als würde der Freund autobiografischer Elemente wieder aus dem Nähkästchen plaudern.

Freimütiger Erzähler: Pedro Almodóvar Bild: Kurt Krieger

Das neue Werk des Spaniers soll „Volver“ heißen, zu Deutsch „Zurückkommen“. Zählt man eins und eins zusammen – in diesem Falle also den Filmtitel und die wenigen zusätzlichen Fakten -, liegt die Vermutung nahe, dass Almodóvar erneut Versatzstücke seines eigenen Lebens in die Handlung einbauen wird.

„Volver“ ist eine Generationen-Geschichte über drei Frauen. Angesiedelt zwischen Madrid und Almodóvars Geburtsort La Mancha, treffen eine Großmutter, deren Tochter und ihre Enkelin aufeinander. Soweit die Basis für mögliche Ebenen der Vergangenheitsbewältigung. Im Gegensatz dazu bieten die verbleibenden Inhaltsangaben viel Raum für kreative Experimente: Im Großen und Ganzen soll es um Geister und Tango gehen.

„Ich sage nicht, dass ich eine vollwertige Komödie drehe“, erklärt der Regisseur. „Aber der Film wird definitiv einen leichten und lustigen Einschlag haben.“

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Cruz kehrt zurück

Den Kinogängern wird es recht sein, waren doch die letzten Arbeiten des 55-Jährigen stark melodramatisch gefärbt. Sein jüngstes Werk, „La mala educación – Schlechte Erziehung„, sorgte zudem durch kirchenkritische Tendenzen und die Thematik der Pädophilie für Diskussionsstoff; nicht zuletzt, weil Almodóvar selbst einmal Klosterschüler war.

Die durch „Alles über meine Mutter“ bekannt gewordene Penélope Cruz hat ihre Teilnahme an „Volver“ bereits bestätigt. Auch Chus Lampreave, der schon in „Sprich mit ihr – Hable con ella“ und „Mein blühendes Geheimnis“ mitspielte, ist an Bord. Der Beginn der Dreharbeiten ist für Juni angesetzt.

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