Filmfest Venedig ehrt deutschen Nachwuchsstar

Alexander Jodl  

Auch ein deutscher Star hatte dieses Jahr beim Filmfest in Venedig allen Grund zum Jubeln.

Heute gehen in Venedig die 73. Filmfestspiele zu Ende, die einmal mehr das Kino in seiner faszinierenden Breite zelebriert haben. Der Goldene Löwe für den besten Film ging dabei an den philippinischen Filmemacher Lav Diaz für „The Woman Who Left“ – grandioses Autorenkino, das die Geschichte eine Frau schildert, die 30 Jahre unschuldig im Gefängnis saß und danach versucht, wieder ins normale Leben zurückzufinden.

Doch auch eine deutsche Schauspielerin hat allen Grund zur Freude: Die 21-jährige Paula Beer bekam für ihr großartiges Spiel in „Frantz“  von François Ozon den Nachwuchspreis verliehen.

Bester Darsteller wurde Oscar Martinez für seine Performance in „El ciudadano ilustre“, zur besten Hauptdarstellerin wählte die Jury um Regisseur Sam Mendes US-Star Emma Stone, die gemeinsam mit Ryan Gosling im Eröffnungsfilm „La La Land“ vom „Whiplash“-Regisseurs Damien Chazelle das Publikum begeistern konnte. Der große Preis der Jury ging an das Multitalent Tom Ford für sein Drama, „Nocturnal Animals“ in dem Jake Gyllenhaal und Amy Adams die Hauptrollen spielen.

Die Mostra in Venedig ist nichts Geringeres, als das älteste Filmfest der Welt. Neben der Berlinale und natürlich den Festspielen in Cannes gehört es mit zu den wichtigsten Veranstaltungen der Filmwelt und lockt Jahr für Jahr Cineasten aus aller Herren Ländern in die Stadt auf Stelzen.

Der Trailer zu „Frantz“

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