Paul Van Dyk

Paul Van Dyk

Leben & Werk

Der weltbekannte DJ Paul van Dyk kommt am 16. Dezember 1971 in Eisenhüttenstadt zur Welt und wächst in Ost-Berlin auf. Bereits während seiner Lehre als Nachrichtentechniker begeistert er sich für die durch den eisernen Vorhang geschmuggelte elektronische Musik und beginnt bald selbst, für Freunde und Bekannte Mixtapes zusammenzustellen. Nach dem Fall der Mauer beginnt er seine Karriere als DJ im Club Tresor, einer Technoschmiede der damaligen Zeit. Seine erste Produktion erscheint 1992 in Zusammenarbeit mit Cosmic Baby: “Visions Of Shiva”. Mit einem Remix von Humates “Love Stimulation” und seinen legendären Abenden im Berliner E-Werk macht sich van Dyk schnell einen Namen als gefragter DJ, bevor ihm mit dem Debüt-Album “45 RPM” 1994 der Durchbruch gelingt. Das zweite Album, “Seven Ways”, etabliert ihn nicht nur als Pionier des Trance, sondern öffnet ihm auch die Türen zur britischen Clubszene. Im Jahr darauf erscheint “45 RPM” in Großbritannien und wird zum Hit. Die Single “For An Angel” hält sich zwei Wochen lang an der Spitze der englischen Dance Charts und gilt als eine der besten Trance-Platten überhaupt. Paul, der sich nun öffentlich gegen Drogen ausspricht, wird zum Resident-DJ im renommierten Gatecrasher Club in Sheffield, für einen Deutschen wahrhaft die Ausnahme. 1999 gründet er das Label Vandit Records und veröffentlicht das Album “Vorsprung Dyk Technik: The Remix Collection”, das sich allein in Großbritannien über 60.000 Mal verkauft. Auf dem dritten Studioalbum, “Out There And Back” (2000) findet eine Zusammenarbeit mit dem französischen Avantgarde-Elektrojazzer St. Etienne statt: “Tell Me Why (The Riddle)” wird als Hitsingle ausgekoppelt. Wie viele Kollegen, beschränkt sich auch Paul van Dyk nicht aufs Auflegen, Mixen und Produzieren: Jeden Mittwoch ist er von 20 bis 22 Uhr in der Sendung “Soundgarden” auf Radio Fritz und vierwöchentlich auf Radio Eins Live in “Rocker” als Moderator zu hören. Zudem veranstaltet er das alljährliche Techno-Event “The Love from Above” in der Berliner Columbiahalle. Auch als Remixer (a-ha, U2) ist van Dyk begehrt. 2005 erscheint eine neue Single, “The Other Side“, der wenig später ein Album folgt: “The Politics of Dancing 2″.

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