Produzent Irwin Winkler kann sich noch genau daran erinnern, wie Ray Liotta ihm in einem Cafe die Rolle des Mafiosi Henry Hill abgeschwatzt hat.

Gauner-Quartett Liotta, De Niro, Sorvino und Pesci Bild: Warner

15 Jahre später sitzt Ray Liotta wieder in einem Cafe und sieht sich „Goodfellas“ an. Der Hauptdarsteller hat den Film seit der Premiere nicht mehr gesehen: „Manchmal zappe ich im Fernsehen daran vorbei, doch nach 20 Sekunden schalte ich weiter.“

Ray Liotta sieht nicht viel fern, lieber sitzt er im gemütlichen „Matteo’s“. Der Schauspieler hat ein bestimmtes Gebäck so oft bestellt, dass es auf der Speisekarte inzwischen seinen Namen trägt: „The Ray Liotta“. Am Montag hatte die Bedienung im „Matteo’s“ alle Hände voll zu tun: Neben Stammgast Liotta waren jede Menge Leute aus den Zeiten von „Goodfellas“ zu Gast.

In Erinnerung an die guten alten Zeiten

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Neben den beiden Darstellern schwelgten Produzent Irwin Winkler, Drehbuchautor Nicholas Pileggi und Henry Hill in Erinnerungen. Das Leben von Henry Hill, der aus der Mafia ausstieg um Kronzeuge zu werden, bildete die Vorlage zu „Goodfellas“. Hill ist nach wie vor mit dem Ergebnis zufrieden: „Ich bin stolz darauf, dass Scorcese mein Leben nicht verherrlicht hat. Viele echte Gangster sind große Fans von diesem Film.“

Unter dem Motto „Lasst uns Brot brechen und nicht Beine“ hatte Warner Home Video die „Goodfellas“-Crew zu einem Wiedersehen geladen. Im August kommt eine Special Edition von „Godfellas“ auf den Markt. Die Doppel-DVD enthält Audio-Kommentare von Scorsese, Ex-Gangster Hill und Editor Thelma Schoonmaker. In dem Feature „The Goodfellas Legacy“ diskutieren Filmemacher über Scorseses Einfluss auf ihre Arbeit.

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