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Leben & Werk

Renommierter kanadischer Drehbuchautor, Produzent und Regisseur, dem das Kunststück gelang, zwei Mal hintereinander mit dem Oscar für den Besten Film ausgezeichnet zu werden. Im Jahr 2005 konnte Haggis den Oscar für den Besten Film, Regie und Buch von „L.A. Crash„, 2004 den Oscar für den Besten Film für Clint EastwoodsMillion Dollar Baby“ (für dessen Buch Haggis nominiert war) entgegennehmen. „Crash“ erzählt mit einer All-Star Cast von alltäglichem Rassismus und Gewalt in Los Angeles, „Million Dollar Baby“ die bewegende Geschicht einer Boxerin (Oscar für Hilary Swank) und ihres Trainers (Eastwood). Haggis, der durch Fernsehserien bekannt war, wollte „Baby“ ursprünglich selbst inszenieren und gab, weil er sich in den Vorbereitungen für „Crash“ befand, die Regie ab, als Eastwood Interesse bekundete und Haggis‘ Buch unverändert inszenierte. Während der Dreharbeiten von „Crash“ erlitt Haggis einen Herzinfarkt und nahm nach zwei Wochen die Arbeit wieder auf.

Paul Haggis wurde 1953 in London, Ontario geboren, wollte von Jugend an schreiben und erhielt für seine ersten Stücke vernichtende Kritiken. Er besuchte eine Schreibschule, studierte Film, zog nach Los Angeles und kehrte nach ersten Erfahrungen mit Serien (1977 „Love Boat“) nach Kanada zurück, wo er sich mit der mit dem Emmy ausgezeichneten Serie „Thirtysomething – Frauenpower“ (1987) einen Namen machte. Zu Haggis erfolgreichen Serien, die er auch als Produzent oder Ausfrührender Produzent betreute, gehören „Walker, Texas Ranger“ (1993, mit Chuck Norris), „Ein Mountie in Chicago“, „L.A. Law“ (1994), „Due South“ (1996) und „Family Law – Die besten Jahre“ (2001). Mehrere von Haggis‘ Serien kamen über die erste Staffel nicht hinaus, so „Hall“ (13 Folgen) und die zehnteilige Mafiaserie „EZ Street“ (1996), die in Bestenlisten auftaucht und als einflussreiche Serie gilt („Ohne ‚EZ Street‘ keine ‚Sopranos'“).

Paul Haggis gehört zu den am häufigsten ausgezeichneten Drehbuchautoren aller Zeiten und als „Maverick„, dessen unabhängiger Geist die Qualität intelligenter Drehbücher und Produktionen bestimmt. Er wird in einer Linie mit Baz Luhrman, Sam Shepard und John Irving genannt. Nach dem Triumph mit „Million Dollar Baby“ und „Crash“ adaptierte Haggis das Drehuch für „Der letzte Kuss„, Remake des italienischen Ehekrisendramas „Ein letzter Kuss“ (2001) und setzte seine Zusammenarbeit mit Eastwood mit dem Weltkrieg-II-Drama „Flags of Our Fathers“ fort. Er ist einer der drei Drehbuchautoren der James-Bond-007-Agententhriller „Casino Royale“ (2006) und „Ein Quantum Trost“ (2008, beide mit Daniel Craig). 2010 übernimmt Haggis Buch und Regie in dem Thriller-Drama-Mix „72 Stunden – The Next Three Days“ mit Russell Crowe.

Paul Haggis war von 1977-1994 mit Diane Christiane Geffens verheiratet, mit der er drei Kinder hat, und ist seit 1997 mit Deborah Rennard verheiratet, mit der er ein Kind hat.

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