Patrick Warburton

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler und Synchronsprecher. Amerikanischer TV-Serienstar, Komiker mit athletischer Figur und lakonischer Lebenshaltung, Nebendarsteller an der Seite von Tim Allen („Joe Jedermann“), James Belushi („Underdog“) und Kurt Russell („Sky High„), aber auch einer der gefragten Synchronsprecher in Film, Fernsehen und VideoGame. Patrick Warburton hat, zählt man Episodenfolgen mit, in mehr als zweihundert Produktionen mitgewirkt und weiteren zweihundert seine Stimme geliehen. Zu seinen populärsten Charakteren gehört der Autoverkäufer David Puddy in „Seinfeld“ (NBC 1989-98; 50 Folgen), zu seinen gewagtesten Schöpfungen der querschnittgelähmte Polizist Joe Swanson in der Zeichentrickserie „Family Guy“ (Fox 1999-2002, abgesetzt, nach Protesten ab 2005 neue Folgen). Warburton hat fast ausschließlich in Walt-Disney-Produktionen mitgewirkt.

Warburton spricht mit seiner tiefen Baß-Stimme Kronk, den tumben Assistenten der Zauberin, der sich mit einem Eichhörnchen unterhält, in „Ein Königreich für ein Lama“ (2000). Er gibt Patrick in „Die Kühe sind los“ (2004) seine Stimme, dem außerirdischen Polizisten in „Himmel und Huhn“ (2005), Ian in „Jagdfieber“ (2006) und Blag in „Tierisch wild“ (2006). In „Die Rotkäppchen-Verschwörung“ (2005) spricht er den Wolf, in „Es war k’einmal im Märchenwald“ (2007) Prinz Humperdinck, Ken in „Bee Movie“ (2007) sowie SF-Charaktere in der Serie „Captain Buzz Lightyear – Star Command“ (2000; 43 Folgen) und der Animations-Serie „Kim Possible“ (2002-07; 35 Folgen).

Der 1,91 Meter große Patrick Warburton wurde 1964 in Paterson, New Jersey, als Sohn der Schauspielerin Barbara Lord („Rauchende Colts„) geboren, studierte Meeresbiologie und kam 1986 zu Film und Fernsehen. Eine seiner ersten Rollen war die eines Sklaven, der in „Herr von Dragonard Hill“ (1989) in vier Minuten Kinozeit ausgepeitscht wird (ein Rekord). Warburton spielte in B-Movies, Action-Filmen („Pulp Highway“; 1996), war in Wes Cravens „Scream 3“ (2000) und der australischen Satelittenschüssel-Komödie „The Dish“ (2000) dabei und in Serien wie „Murphy Brown“, „Ellen“, „Hercules“, Malcolm mittendrin“, „Less Than Perfect“ (40 Folgen 2002-06) und „Rules of Engagement“ (16 Folgen 2007).

Warburton ist mehrfach in SF-Komödien aufgetreten, so als Agent T in „Men in Black II“ (2002), als Titelheld der Superhelden parodierenden Live-Action-Serie „The Tick“ (9 Folgen 2001-03) und als dümmlicher Assistent von James Belushi in „Underdog – Unbesiegt weil er fliegt“ (2007). Er spricht Mr. X, das Oberhaupt der Zeichentrick-Serienfamilie „The X’s – Familie X – In geheimer Mission“ (sechs Folgen). Warburton war verärgert, als er 2004 nicht im „Superman“-Kinofilm besetzt wurde. Eine Domäne sind Sportkomödien wie „Auch die Engel spielen Baseball“ (2000), „Rebound“ (2005, mit Martin Lawrence) und „Volltreffer“ (2005). Er spielte in der High-School-Komödie „Sky High“ (2005) und in der Krimikomödie „Camouflage“ (2001, mit Leslie Nielsen), wirkte im Action-Spaß „Jede Menge Ärger“ (2002) an der Seite von Tim Allen mit und schlug ihn in der Komödie „Joe Jedermann“ (2001) nieder.

Patrick Warburton hat Werbespots für Edge Rasierschaum (1991) und Carrier TV gedreht, war Model für Bugle Boy-Kleidung und ist als Patrick, ihr Flugbegleiter, in Disney World EPCOT eine beliebte Figur.

Patrick Warburton wurde für die Titelrolle des Dramas „The Civilization of Maxwell Bright“ (2005) mit Hauptpreisen des Beverly Hills Film Festival, Boulder International Film Festival und New York Vision Festival ausgezeichnet.

Warburton ist seit 1991 mit Cathy Jennings verheiratet; sie haben vier Kinder.

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