Der elegante Weltstar wurde 83 Jahre alt.

Weltstar Omar Sharif verstarb am 10. Juli 2015 im Alter von 83 Jahren. Bild: Kurt Krieger

Noch in hohem Alter ließ sein charmantes Lächeln Frauenherzen höher schlagen. Nun ist Omar Sharif im Alter von 83 Jahren verstorben. Wie seine Agentur meldet, erlag der ägyptische Schauspieler am Freitag in Kairo einem Herzinfarkt.

Omar Sharif, dessen bürgerlicher Name Maechel Chalhoub lautete, stieg 1962 mit dem Film „Lawrence von Arabien“ zum Weltstar auf. Er bestand mühelos neben Peter O’Toole, Anthony Quinn und Sir Alec Guinness, wurde für seine glänzende Darstellung des Sherif Ali mit dem Golden Globe ausgezeichnet.

Drei Jahre später schrieb Sharif erneut Filmgeschichte mit einer Rolle, die bis heute nachwirkt: Er spielte die Titelrolle in David Leans Pasternak-Verfilmung „Doktor Schiwago„, zum Golden Globe gesellte sich noch eine Oscarnominierung.

Meister aller Genres

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In seiner Karriere deckte Omar Sharif jedes Genre ab. Er war in großen Epen wie „Der Untergang des Römischen Reiches“ ebenso zu sehen wie in Komödien („Inspektor Clouseau, der beste Mann bei Interpol“), Thrillern („18 Stunden bis zur Ewigkeit“), Musicals („Funny Girl“) und sogar in Fantasyfilmen („Der 13te Krieger“). Einen späten Kritikererfolg erzielte er 2003 mit dem Drama „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“.

Sharif war ein leidenschaftlicher Spieler gewesen, der beträchtliche Summen verlor, aber auch gewann und es beim Kartenspiel Bridge sogar zum Weltmeister brachte.

Im Mai hatte Omar Sharifs Sohn Tarek bekannt gegeben, dass der Weltstar an Alzheimer erkrankt sei.

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