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Wegen WM: RTL stürzt auf Tiefstwerte ab

Author: Marek BangMarek Bang |

Oliver Welke Poster
© ZDF

Auch wenn die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihren Titel nicht mehr verteidigen kann, so dominiert die Fußball-WM weiterhin das Tagesgeschehen in Deutschland. Da alle Spiele in der ARD und im ZDF laufen, hat die private Konkurrenz das Nachsehen. Für RTL lief der Juni im Schnitt besonders schlecht. 

Historische Schlappe für RTL

Zwei der drei Deutschland-Spiele der Weltmeisterschaft in Russland liefen im ZDF und wurden von den hauseigenen Ollis launig wie immer betreut. Auch wenn die Ergebnisse dieses Jahr sehr zu wünschen übrig ließen, so lockten die Spiele wieder ein Millionenpublikum vor die Fernseher. Da wundert es nicht, dass die Gesamtzahlen des Junis eine klare Sprache für die öffentlich-rechtlichen Sender sprechen.

Mit einem Gesamtmarktanteil von 16,9 Prozent holte sich das ZDF den ersten Platz der Zuschauergunst im Monat Juni, gefolgt von der ARD mit 14,6 Prozent, wie die Kollegen von DWDL berichten. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen können ZDF und ARD punkten. Beide Sender verbessern sich in diesem Segment, das eher den privaten Sendern gehört, auf 12,1 Prozent. Da Fußball keine Altersgrenzen kennt, ist dies ein nachvollziehbarer Ausreißer nach oben.

Leidtragende der WM sind die privaten Sender. RTL rutscht zum ersten Mal seit den 1980er Jahren auf einen Marktanteil von unter 10 Prozent. 9,7 Prozent bilden einen historischen Tiefpunkt, sind jedoch durch die vielen Wiederholungen zu begründen, die als Kontrastprogramm zur WM herhalten müssen. Dennoch reichte es bei den letzten großen Turnieren immer für Werte über 10 Prozent.

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Auch ProSieben (8,4 Prozent) und Sat.1 (6,9 Prozent) liefern einen sehr schwachen Juni ab, der ebenfalls nicht für glückliche Gesichter bei den Verantwortlichen sorgen dürfte. Für den Juli steht keine große Besserung in Aussicht, erst nach der WM werden die privaten Sender eine reelle Chance erhalten, sich von ihrem Tief zu erholen.

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