Neil Burger verfilmt "Bonnie und Clyde" neu

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Angeblich arbeitete Bonnie als Prostituierte, bevor sie Clyde kennenlernte.

Warren Beatty und Faye Dunaway machten aus Bonnie & Clyde Kult Bild: G+J

Die Geschichte des berühmtesten Gangsterpaares Amerikas „Bonnie und Clyde“ soll neu verfilmt werden. Neil Burger, Regisseur von „Ohne Limit“ und aktueller Macher der Game-Verfilmung „Uncharted“, will sich der Sache annehmen. Zugrunde liegen wird das Buch von Jeff Guinn „Go Down Together: The True, Untold Story of Bonnie and Clyde“. Das Script kommt voraussichtlich von „Up in the Air„-Schreiberling Sheldon Turner.

Wie es heißt, soll die Story um das berühmte Killerpaar neu aufgezogen werden und sie weniger romantisieren. Der Film werde die dunkle Seite der Gangster näher betrachten und auf ihre Vergangenheit eingehen. So deutet Autor Jeff Guinn in seinem Buch zum Beispiel an, dass Bonnie früher als Prostituierte arbeitete, bevor sie mit Clyde auf Beutetour ging.

Die dunklen Seiten von Bonnie und Clyde

Zur absoluten Glamour-Legende wurden die zwei mit Arthur Penns Film „Bonnie und Clyde„, in der Warren Beatty und Faye Dunaway in einer explosiven Mischung aus Gewalt und Erotik glänzten. Diese Produktion löste trotzt der romantischen Momente Diskussionen um Gewaltverherrlichung aus. Auf die Spitze trieb Oliver Stone 1994 das Thema mit einer freien Interpretation des Stoffes in seinem Blutbad „Natural Born Killers„.

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Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow reisten in der Weltwirtschaftskrise mit einer Bande durch den Süden der USA. Sie raubten Tankstellen, Läden und Banken aus und killten in ihrer Laufbahn schätzungsweise dreizehn Menschen. Im Alter von 23 und 25 Jahren wurden sie in Louisiana selbst von mehr als fünfzig Kugeln durchlöchert.

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