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Farrell provoziert Griechen

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Oliver Stone Poster
© Constantin

Die Kritiken sind vernichtend, die Historiker streiten sich - und die Griechen ziehen aus verletztem Nationalstolz gar vor den Kadi.

Nahm den Mund mal wieder ziemlich voll: Colin Farrell Bild: Constantin

Nein, über mangelnde Publicity für sein Sandalenepos „Alexander“ kann sich Oliver Stone wirklich nicht beklagen. Doch leider ist selten etwas Positives dabei.

Zuletzt hatten griechische Anwälte eine Klage gegen den Regisseur und den Filmgiganten Warner angekündigt, weil der legendäre Feldherr im neuen Film als bisexuell dargestellt wird. Bevor die hellenischen Juristen den Gang vor Gericht antraten, schickten sie noch einen Brief an die Macher und forderten, dass im Abspann ein Hinweis eingefügt werde, dass der Film reine Fiktion sei.

Während man in den USA noch fieberhaft überlegte, wie denn die Wogen der Entrüstung zu glätten seien, entschied sich Hauptdarsteller Colin Farrell mal wieder für die Flucht nach vorne. Auf den anstehenden Prozess angesprochen, ließ er eine flammende Verteidigungsrede los:

„Ob ich denke, dass Alexander bisexuell war? Aber sicher! Verklagt nicht Oliver Stone, sondern mich! Und dann erklärt mir mal, was an Bisexualität verkehrt sein soll! Und beweist mir konkret - und damit meine ich körperlich - dass er es nicht war! Kommt endlich aus eurem verlogenen Gedankenkäfig ‚raus und seht ein, dass das wirklich etwas Schönes war! Diese Leute denken in Schubladen und müssen immer sofort ein Urteil fällen. Warum machen die überhaupt so eine große Sache daraus? Die sollen sich einfach den Film anschauen und die Klappe halten!“

Colins Johannes

Angelina Jolie

„Der Punkt dabei ist, dass es im Film ja gar nicht um das Sexuelle an der ganzen Sache geht. Es geht vielmehr um die Liebe - und das zu zeigen, ist doch viel mutiger und tiefgründiger.“

Das sieht Farrell wahrscheinlich anders. Bester Beweis: Als er sich in Madame Tussauds New Yorker Wachsfigurenkabinett die Figur seines Alexanders ansah, griff er der Nachbildung flugs unter den Rock - um zu prüfen, ob seine Männlichkeit denn auch „maßstabsgetreu“ wiedergegeben worden sei.

Das Pikante dabei: Das beste Stück des Iren wurde kürzlich aus dem homoerotischen Drama „Ein Zuhause am Ende der Welt“ herausgeschnitten. Das Ganze wiederholte sich dann für „Alexander“, in dem sich die Bisexualität nun vor allem auf verbaler Ebene abspielt - doch manchen scheint ja auch dies schon zu weit zu gehen…

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