Leben & Werk

Einer der erfolgreichsten Komödienregisseure der klassischen Hollywood-Zeit, inszenierte Norman Z. McLeod (1898 – 1964) zwischen 1931 und 1959 einige der einträchtigsten Filme dieses Genres. McLeod hatte als Zeichner und Drehbuchautor angefangen und debütierte 1931/32 in der Filmregie mit zwei Marx-Brothers-Filmen: „Die Marx Brothers auf See“ (mit der legendären Fässer-Sequenz) und „Blühender Blödsinn“ begründeten die Erfolge der anarchisch-chaotischen Wortwitz-Grotesken der Brüder. McLeod inszenierte eine frühe „Alice im Wunderland“-Version (mit Cary Grant) und (wieder mit Grant) 1937 die ersten beiden der drei Fantasy-Filme um das blonde Gespenst „Topper“. Nach dem Krieg erwarb sich McLeod weiteren Ruhm mit der Verfilmung der James-Thurber-Novelle „Das Doppelleben des Herrn Mitty“, in dem der Komiker Danny Kaye einen Comic-Zeichner spielte, der sich in seine gezeichneten Abenteuer als Held hineinträumt. McLeod arbeitete mit Bob Hope und Bing Crosby an der „Road to…“-Serie mit „Der Weg nach Rio“ und drehte 1948 eine der ersten Western-Parodien mit „Sein Engel mit den zwei Pistolen“ (mit Jane Russell und Bob Hope). Hope trat außerdem in McLeods Komödien „Spione, Liebe und die Feuerwehr“, „Der Schürzenjäger von Venedig“ (als Casanova) und der Western-Parodie „Ein Schuss und 50 Tote“ auf. Zu McLeods bevorzugten Hauptdarstellerinnen gehörte die blonde Virginia Mayo („Das Doppelleben des Herrn Mitty“).

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