Nina Hagen

Schauspielerin • Musikerin • Sprecherin • Synchronsprecherin
Nina Hagen Poster
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Leben & Werk

Nina Catharina Hagen kommt am 11. März 1955 als Tochter der Schauspielerin Eva-Maria Hagen und des Drehbuchautors Hans Oliva-Hagen in Ost-Berlin zur Welt. Später wird der Liedermacher Wolf Biermann zum zeitweiligen Ziehvater. Nina, die ursprünglich Schauspielerin werden will, singt als Jugendliche zunächst in einigen polnischen Bands und absolviert eine Gesangsausbildung, bevor sie 1974 für die Gruppe Automobil entdeckt wird. Deren Keyboarder schreibt ihren ersten Hit: „Du hast den Farbfilm vergessen“. Als sie sich nach der Ausbürgerung Biermanns öffentlich mit dem Autor und Musiker solidarisiert, wird Nina Hagen die Ausreise in die Bundesrepublik genehmigt. Im Herbst 1977 gründet sie in West-Berlin zusammen mit Musikern der Band Lokomotive Kreuzberg die Nina Hagen Band. Das international viel beachtete Debüt-Album „Nina Hagen Band“ (1978) zeigt bereits die gesamte Stimmgewalt der exzentrischen Sängerin, die problemlos vom Operettengeknödel in einen kreischenden Rock-Sopran zu wechseln vermag. Kurz darauf überwirft sie sich mit ihrer Begleitband. Das vertraglich zugesicherte, 1979 veröffentlichte Album „Unbehagen“ wird getrennt eingespielt: die Band bleibt in Berlin, Nina singt in Los Angeles. 1982 erscheint das Solo-Debüt „NunSexMonkRock“, eine extravagante Mixtur aus Punk, Funk und Operngesängen. Während die Musiker der Nina Hagen Band in den Achtzigern unter ihrem neuen Bandnamen Spliff Erfolge feiern, beginnt Ninas Stern hier zu Lande wieder zu sinken (anders als in den Vereinigten Staaten). Die zeitweise in den USA lebende Künstlerin bleibt jedoch mit haarsträubenden Diskussionen und Geschichten über UFOs, Tierrechte und Religion ein Liebling der Medien. Ende der Neunziger zieht es sie mit ihrer Tochter Cosma Shiva zurück in ihre Geburtsstadt. Im Berliner Ensemble gibt sie 1998 gemeinsam mit Meret Becker einen viel beachteten Brecht-Abend. 1999 erscheint eine von ihr besungene Doppel-CD der Dreigroschenoper und das Album „Om Namah Shivay“. Nina Hagens Song „Schön ist die Welt“ wird zum offiziellen Song der Expo 2000 in Hannover. Im Oktober 2005 umfasst das Gesamtwerk der bei vielen Aufnahmen als Gastsängerin vertretenen Künstlerin 206 Vinylplatten, 180 CDs, 30 Audio-Cassette, 21 Video-Cassetten und 12 DVDs. 2006 packte die Punk-Lady der Swing: Gemeinsam mit dem Capital Dance Orchestra veröffentlichte sie mit „Irgendwo auf der Welt“ ein klassisches Big-Band-Album, vollgepackt mit Genre-Klassikern wie „Day In, Day Out“ (Ella Fitzgerald), „Serenade in Blue“ (Frank Sinatra) oder „Bei mir bist du schön“ (The Andrew Sisters).

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