Nils Tavernier

Schauspieler • Regisseur • Drehbuchautor • Kameramann

Leben & Werk

Der hochgewachsene, bleiche und blonde Sohn des Regisseurs Bertrand Tavernier und der Drehbuchautorin Colo Tavernier O’Hagan spielte mehrfach in Filmen seines Vaters, unter dem er in „Die Passion der Béatrice“ 1987 als von den Schrecken mittelalterlicher Kriege gezeichneter Bruder der schönen Julie Delpy debütiert hatte. Er war der in Sophie Marceau verliebte Dichter Quentin, der in „D’Artagnans Tochter“ mit den Musketieren reitet, und in „Auf offener Straße“, einem der besten Polizeifilme der Filmgeschichte, der neue, unerfahrene Partner des Kriminalbeamten Lulu. Der 1965 geborene Tavernier war in Claude ChabrolsEine Frauensache“ der Kollaborateur und Geliebte der Engelmacherin (Isabelle Huppert), und in der „Sissi“-Parodie „Sisi“ von Christop Böll der junge Kaiser Franz Joseph. Für Furore sorgte in Frankreich der gemeinsam mit seinem Vater gedrehte Dokumentarfilm „De l’autre coté du Périph“ über das Leben und das Elend in einer Trabantenstadt am Stadtrand von Paris, der in dreimonatiger Drehzeit entstand und Klischees über die Bewohner widerlegt. Der Film führte zu einer Intervention des sozialistischen Premierministers Lionel Jospin, der für niedrigere Strompreise sorgte. Nils Tavernier bekennt sich im Leben wie im Film zu sozialen Idealen.

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