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Kurzer Waffenstillstand

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Nicole Kidman Poster

Zu einem kurzen Waffenstillstand trafen sich am vergangenen Montag die Konkurrenten im diesjährigen Oscar-Rennen, das in den Werbekampagnen für die einzelnen Filme zuweilen mit harten Bandagen ausgetragen wird.

Liegen gut im Rennen: Regisseur David Lynch und "Mulholland Drive"

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hatte die für die 74. Oscar-Verleihung Nominierten zum Lunch ins Beverly Hilton Hotel geladen. Dieses Mittagessen der Kandidaten hat inzwischen Tradition. Es fand bereits im 21. Jahr statt.

Bei Chauteaubriand und Barsch ging es gesellig zu. Hollywoods Superstars trafen auf weniger bekannte Filmtechnik-Spezialisten. Routiniert wünschte man sich gegenseitig das Beste und kreuzte gelegentlich hinter dem Rücken die Finger. „Hallo, Ridley! Herzlichen Glückwunsch, mein Freund!“, ließ sich zum Beispiel Regisseur David Lynch vernehmen, der mit „Mulholland Drive“ für Beste Regie nominiert ist, als er auf seinen harten Gegner Ridley Scott („Black Hawk Down„) traf. Peter Docter, Co-Regisseur von „Die Monster AG„, zeigte sich in einem Sporthemd, das mit Charakteren aus seinem Film bedruckt war. „Das kann man in einem Disney Store nicht kaufen“, war sein wiederholter Kommentar. Nicole Kidman, die sich verzweifelt in der Menge nach vertrauten Gesichtern umschaute, stürzte sich schließlich auf den „Moulin Rouge„- Kollegen Jim Broadbent. Der ist zwar für „Iris“ nominiert (der Richard Eyre-Film startet bei uns Mitte Mai), versicherte aber, dass er sich ebenso noch als Team-Mitglied von „Moulin Rouge“ empfindet. Man weiß ja nie, wie sich die Juroren entscheiden werden…

Foto: Concorde Film

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