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Kidman und Howard als doppelte Grace

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Nicole Kidman Poster
© Kurt Krieger

Die eine wurde in einem Bergdorf vergewaltigt und gedemütigt, die andere von Sklaven in Alabama zum Narren gehalten.

Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen: Nicole Kidman und Bryce Dallas Howard Bild: Kurt Krieger

Nicole Kidman

Doch von Trier hatte mit Bryce Dallas Howard („The Village„) schnell seine neue Grace gefunden. In „Manderlay“ scheitert die Tochter von Regiestar Ron Howard an der gewaltsamen Befreiung und Demokratisierung einer Gruppe von Sklaven in Alabama.

Gerade hat „Manderlay“ in Cannes seine Weltpremiere gefeiert, da brodelt schon die Gerüchteküche um „Wasington“, den letzten Film der Trilogie: Angeblich sollen Kidman und Howard diesmal gemeinsam vor der Kamera stehen. Von Triers Produzentin bestätigte, dass der kontroverse Regisseur mit beiden Stars gesprochen hat. Das wird vor allem Howard freuen, die in Cannes erklärte: „Ich würde mir die Zehen amputieren lassen, um nochmal mit Lars arbeiten zu dürfen.“

Ausgemotzt?

Bei dem Ungemach, das der Däne seine Hauptfigur Grace bisher erleiden ließ - von Demütigungen und Vergewaltigung in „Dogville“ bis zu Täuschung und erotischer Erniedrigung in „Manderlay“ -, muss Howard vielleicht wirklich um ihre Füße fürchten. Details zur Handlung von „Wasington“ sind zwar noch nicht bekannt, aber bei von Trier weiß man schließlich nie. Unklar ist auch, ob Kidman und Howard als verschiedene Varianten der Hauptfigur Grace auftreten sollen, oder ob sie als Schwestern zu sehen sein werden.

All diese Fragen werden sich aber erst 2007 beantworten lassen, denn von Trier hat den Drehbeginn von „Wasington“ verschoben: Er müsse seinen künstlerischen Akku mit einem Dogma-Film wieder aufladen, bevor er die Amerika-Trilogie abschließen könne.

In „The Managing Director of it all“ will der Däne daher erstmal die Filmindustrie aufs Korn nehmen. Mit diesem Thema kennt sich von Trier zumindest bestens aus. Denn obwohl er in „Dogville“, „Manderlay“ und „Wasington“ scharf die USA kritisiert, war der Regisseur zur Entrüstung seiner Kritiker bisher nicht ein einziges Mal selbst im Land.

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