Das Forbes Magazine ist für seine alljährliche Liste der Reichsten der Reichen bekannt. Jetzt hat die US-Wirtschaftszeitschrift festgestellt, welche Hollywoodstars ihr Geld am wenigsten wert sind.

Keine gute Investition: Nicole Kidman und Russell Crowe Bild: Kurt Krieger

Satte 15 Millionen Dollar hat Nicole Kidman für ihre mysteriöse Mrs. Coulter in „Der Goldene Kompass“ eingestrichen. Doch trotz prominenter Besetzung der Nebenrolle blieb das Einspielergebnis des Fantasyabenteuers weit hinter den Erwartungen zurück. In der Hoffnung, auf den Erfolg von „Harry Potter und der Feuerkelch“ und „Herr der Ringe“ anknüpfen zu können, hatten die Filmemacher schon von 200 Millionen Dollar am ersten Wochenende nach Kinostart geträumt. Stattdessen klingelten bei „Der Goldene Kompass“ schlappe 26 Millionen in den amerikanischen Kinokassen, weltweit kommen bisher nur noch 55 Millionen dazu.

Im Schnitt bringt Nicole Kidman für jeden Dollar, den sie verdient, acht Dollar Gewinn. Eigentlich nicht schlecht, doch im Vergleich zu Kollegin Angelina Jolie zahlt sie sich trotzdem nicht aus. Jolie verdient im Schnitt zehn Millionen pro Film, beschert an der Kinokasse jedoch das 15-Fache. Als größte Fehlinvestition stellt sich allerdings Russell Crowe heraus, der bei Filmen wie „Master and Commander“ oder „Cinderella Man“ für jeden Dollar Gage nur fünf Dollar Gewinn rausschlägt.

Schluss mit lustig

Zu den überbezahlten Stars gehören auch Spaßvögel wie Will Ferrell, Adam Sandler und Jim Carrey. Nach den beiden Flops „Dick und Jane“ und „Number 23“ musste sich Carrey für seinen nächsten Film „Yes Man“ auf einen ganz besonderen Deal einlassen. Er bekommt nur Geld, wenn der Film erfolgreich ist.

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