Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Nicole Kidman
  4. News
  5. Goldener Löwe für "Vera Drake"

Goldener Löwe für "Vera Drake"

Ehemalige BEM-Accounts |

Nicole Kidman Poster
© Frenetic Films

Auf der diesjährigen Biennale in Venedig ist das britische Drama „Vera Drake“ mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden.

Imelda Staunton als Abtreibungsbefürworterin "Vera Drake" Bild: Frenetic Films

In „Vera Drake“ widmet sich Mike Leigh einmal mehr mit Humor und Sozialkritik den Nöten der englischen Arbeiterklasse. Zuletzt war der Festivalveteran in Venedig mit seinem Oscar-nominierten „Topsy-Turvy“ 1999 zu sehen, mit „High Hopes“ gewann er 1988 den FIPRESCI-Preis. Am Wochenende durfte Leigh den Goldenen Löwen für „Vera Drake“ von Sophia Loren entgegennehmen. Hauptdarstellerin Imelda Staunton erhielt die begehrte Coppa Volpie als beste Schauspielerin.

Bei der Verleihung der Preise am Samstag Abend wurde außerdem Javier Bardem für seine Rolle in „Mar adentro“ ausgezeichnet. Die Jury unter Vorsitz von John Boorman belohnte Regisseur Alejandro Amenabar für die Geschichte eines querschnittsgelähmten Spaniers mit einen Silbernen Löwen. Den Spezialpreis für die beste Regie erhielt der Südkoreaner Kim Ki-Duk für seine Liebesgeschichte „Bin jip„.

Ciao Venezia!

Die Trophäe in der Sektion Orizzonti ging an „Les petits fils“ von Ilan Duran Cohen, eine besondere Erwähnung erhielt hier „Vento di terra“ von Vincenzo Marra.

Bilderstrecke starten(485 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Nicole Kidman

In der Sektion Corto Cortissimo wurde Kamel Cherifs „Signe d’appartenence“ mit dem Leone d’Argento Citroen Corto Cortissimo-Award ausgezeichnet, eine besondere Erwähnung ging an „The Carpenter and his Clumsy Wife“ von Peter Foott. Den UIP-Award für den besten Kurzfilm erhielt Steve Hudsons für „Goodbye“. Den Marcello-Mastroianni-Preis für die beste schauspielerische Nachwuchsleistung bekamen Marco Luisi und Tommaso Ramenghi für „Lavorare con lentezza„.

Sowohl die Favoriten „Land of Plenty“ von Wim Wenders als auch „Birth“ mit Nicole Kidman gingen leer aus.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare