Die Welt der Fantasie

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Von Feen, Elfen, Zentauren und anderen fantastischen Wesen. Über Filme die sind, die waren und die noch kommen werden.

Die Welt der Fantasie ist zurück Bild: Warner, Buena Vista, Fox

Der Herr der Ringe“ hat es vorgemacht: Alle drei Folgen der erfolgreichen Trilogie wurden zur Weihnachtszeit veröffentlicht und zogen das Kinopublikum in die Kinosäle. Mit der überaus erfolgreichen Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Romanen war klar: Fantasyfilme stehen ganz oben auf der Wunschliste des Publikums.

Doch läuteten „Die Gefährten“ nicht alleine die neue Fantasy-Ära ein. Im selben Jahr kam auch das erste „Harry Potter„-Abenteuer in die deutschen Kinos und begeisterte die kleinen und großen Kinder. Vielleicht war aber auch gerade 2001 das Jahr - nach den Anschlägen in Amerika - in dem die Welt wieder mehr Fantasie brauchte. Auch die Fortsetzungen, in mehr oder minder regelmäßigen Abständen, sollten die Fans scharenweise ins Kino locken.

Harry Potter zaubert mit seinen Freunden seit 2001 auf der Leinwand Bild: Warner

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Während „Herr der Ringe“ von 2001 bis 2003 jedes Jahr zur Weihnachtszeit die Geschichte des Rings weitererzählte, ließ sich der Zauberlehrling manchmal etwas mehr Zeit und verlegte schließlich 2005 mit „Harry Potter und der Feuerkelch“ seinen Filmstart in den Sommer. Die Gründe sind unbekannt - dem Erfolg hat es aber nicht geschadet und auch der fünfte Teil startet am 12. Juli im Hochsommer.

Doch grundsätzlich nützen Fantasyfilme die Stimmung der Weihnachtszeit aus und legen ihre Kinostarttermine in die besinnliche Zeit. So kämpfte Löwe Aslan an der Seite der vier Pevensie-Kinder im Dezember 2005 um C.S. Lewis‘Narnia“ und Drache Saphira flog mit „Eragon“ im Dezember 2006 in die Kinos - beide Abenteuer waren ebenfalls Romanverfilmungen. Die Arbeiten an einer Fortsetzung von Narnia mit „Prinz Kaspian“ haben bereits begonnen. Auch soll Christopher Paolinis „Eragon 2“ seinen Weg auf die Kinoleinwand finden, allerdings gibt es dafür noch keinen Starttermin.

Neues Jahr, Neuer Fantasyfilm

Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Mrs. Coulter will Lyra zu ihrer Assistentin machen Bild: Warner

Dieses Jahr zu Weihnachten kommt schließlich das nächste große Fantasyabenteuer auf uns zu. „Der Goldene Kompass“ mit Nicole Kidman und Daniel Craig in den Hauptrollen. Wie die erfolgreichen Fantasyabenteuer davor, handelt es sich auch hierbei um eine Romanverfilmung, dieses Mal von Philip Pullman.

Für Kidman ist es bereits die zweite Chance, in eine fantastische Welt einzutauchen. Sie sollte bereits in „Narnia“ die Rolle der weißen Hexe übernehmen - schließlich ging diese aber an Tilda Swinton - die zwielichtige Filmrolle ist Kidman aber auch für „Der Goldene Kompass“ geblieben. Am 6. Dezember kommt das Abenteuer über das Waisenmädchen Lyra und eine Welt, in der Wissenschaft und Technologie mit Magie verbunden sind, ins Kino.

Die Welt hinter dem Wandschrank: "Narnia" Bild: Buena Vista

Sterne im November

Doch entführt uns zuvor bereits im Herbst ab 3. November der starbesetzte „Der Sternwanderer“ mit Claire Danes, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer in eine neue Welt. Auch dieses Fantasyabenteuer basiert auf einem Roman: „Stardust“ von Neil Geiman. Tristan verspricht seiner großen Liebe den Stern zu bringen, der hinter der Mauer in das Reich der Feen, Hexen und Zauberer gefallen ist. Der Stern entpuppt sich als wunderschöne Frau und Tristan versucht sie vor den Gefahren in der sagenhaften Welt zu beschützen.

Natürlich sind „Herr der Ringe“, „Harry Potter“ oder „Narnia“ nicht die ersten großen Fantasykinofilme. Doch durch die Oscar-gekrönte Ringe-Trilogie hat das Genre wieder an Respekt gewonnen, nachdem in den 90er-Jahren fantastische Filme kaum Erfolg feiern konnten. So musste sich auch „Dragonheart“ 1996 trotz Starbesetzung mit Dennis Quaid und Julie Christie mit einem bescheidenen Einspielergebnis zufrieden geben. Den Fantasyfilm an sich gibt es aber, seit Bilder laufen lernten.

Fantasy und die Achtziger

Ganz ohne Computertricks: "Der Zauberer von Oz" Bild: Neue Visionen

Bereits zur Zeit des Stummfilms entstanden die ersten Fantasyfilme. So zum Beispiel „The Thief of Bagdad“ oder „Die Nibelungen“, beide Filme stammen von 1924. Fünfzehn Jahre später wurde wohl einer der berühmtesten Märchenfilme gedreht: „Der Zauberer von Oz“ mit Judy Garland, die als Dorothy in der Welt über dem Regenbogen landet und nur mit der Hilfe des Zauberers von Oz wieder nach Hause kann. Das große Hoch des Genre kam in den 80er-Jahren.

Durch die verbesserte Filmtechnik entstanden Werke wie „Die Braut des Prinzen“ (1987), „Die Reise ins Labyrinth“ (1986) mit David Bowie und Jennifer Connelly in den Hauptrollen, „Der Tag des Falken“ (1985) mit Matthew Broderick sowie Michelle Pfeiffer und natürlich Wolfgang PetersensDie unendliche Geschichte“ (1984). Auch Tom Cruise kam, bevor er in den 80er-Jahren zum Actionstar wurde, nicht am Fantasygenre vorbei und spielte 1985 in Ridley ScottsLegende„.

Eine abenteuerliche und berührende Liebesgeschichte: "Der Tag des Falken" Bild: Fox

Der Fortschritt geht weiter

Durch die Computeranimation erlebten die Special-Effects im neuen Jahrtausend schließlich noch einmal einen großen Sprung nach vorne. Faszinierende computeranimierte Wesen wie Gollum („Herr der Ringe“) oder Aslan („Narnia“) setzten neue Maßstäbe.

Die Konkurrenz ist stärker geworden und die Filme versuchen sich in ihren Schauwerten gegenseitig zu übertreffen. So bleibt die Welt der Fantasie auch auf der Leinwand weiterhin spannend.

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