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Danny Glover versklavt

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Nicole Kidman Poster
© Warner

Amerikafeindlich!

Bald in Ketten: Danny Glover ist unterwegs nach "Manderlay" Bild: Warner

So urteilte die US-Kritik Lars von Triers filmisches Experiment „Dogville“ am Rande der letztjährigen Festspiele von Cannes ab. Die Folge: Trotz Superstar Nicole Kidman kommt das Werk erst jetzt mit großer Verspätung in die amerikanischen Kinos.

Dabei fällt diese Woche schon die erste Klappe für die Fortsetzung „Manderlay„. Und mit Danny Glover, Star der „Lethal Weapon„-Reihe, konnte von Trier jetzt einen weiteren Star für sein ohnehin schon hochkarätig besetztes Ensemble gewinnen.

„Manderlay“ ist der zweite Teil einer Trilogie über das Leben in den USA. Setzte sich „Dogville“ mit den Themen Macht und Missbrauch auseinander, handelt der mittlere der drei Filme von der Sklaverei in den Südstaaten, wohin es Grace und ihren Vater verschlägt, nachdem sie die Apokalypse über das Bergnest Dogville gebracht haben.

2.000 Kilometer gen Süden

Die Kidman hat der Trilogie zwar den Rücken gekehrt, aber mit Bryce Dallas Howard wurde eine vielversprechende Nachfolgerin gefunden. Sie ist die Tochter des Starregisseurs Ron Howard, der für „A Beautiful Mind“ einen Oscar gewann.

Ein Wiedersehen gibt es mit Größen wie Stellan Skarsgård, Lauren Bacall, Chloë Sevigny, Jeremy Davies, Jean-Marc Barr und dem deutschen Udo Kier.

Wie schon „Dogville“ so wird auch „Manderlay“ komplett im Studio gefilmt, die Straßen werden wieder mit Kreide aufgemalt, Räume nur mit einzelnen Wänden angedeutet und Türen lediglich durch Pantomime der Darsteller erschaffen. Das Set steht in den „Film i Vast“ Studios im südschwedischen Trollhattan.

Die Weltpremiere spielt sich dann in etwas milderen Breitengraden, genauer gesagt, an der Cote d’Azûr ab: „Manderlay“ soll auf dem Festival in Cannes 2005 laufen.

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