Farrell ist Hollywoods Großmeister im Sprücheklopfen, ausgiebigem Rauschmittelgenuss und offen ausgelebter Triebbefriedigung. Da kommt der neue Film gerade recht.

Das fiese Tyrannengrinsen sitzt

Alexander der Große“ war eine schillernde Figur, bekannt als der größte Feldherr aller Zeiten, Wegbereiter der europäischen Kultur, grausamer Tyrann und potenter Lüstling, der Damen und Herren gleichermaßen nachstellte.

Die Parallelen zwischen dem historischen Helden und „DaredevilColin Farrell, der ihn in Oliver Stones Biopic verkörpern wird, sind also unverkennbar. Gerade die sexuellen Neigungen Alexanders gefallen dem Iren:

„In diesem Film steckt so vieles, die Story ist so dicht, dass sie sich fast wie ein schlechter Roman liest. Und natürlich geht es um Bisexualität – was damals gar nichts Besonderes war. Es gab noch nicht einmal einen Begriff dafür, die Gesellschaft war damals einfach so: Alle schliefen mit Männern UND Frauen. Erst später musste man sich für das eine oder das andere Ufer entscheiden. Faszinierend!“

Farrell lobt vor allem Oliver Stone, der Regisseur nahm nämlich selbst die Feder zur Hand und schrieb ein offenbar exzellentes Drehbuch:

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„Da ist alles drin: Gier, Eifersucht, Liebe, Schmerz, Hoffnung, Verzweiflung, Stolz, Freundschaft, Verrat. Es ist eine wirklich unglaubliche Geschichte!“ schwärmt der designierte Hauptdarsteller.

Allerdings muss man diese Lobeshymne wohl etwas relativieren, denn Colin rührt nicht ohne Grund die Werbetrommel. Baz Luhrmann („Moulin Rouge„) plant nämlich ebenfalls einen Alexander-Film – mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle und Nicole Kidman als dessen Mutter Olympia.

Eins ist allerdings sicher: Für Farrell ist die Rolle wesentlich leichter zu spielen als für Schwiegermuttertraum Leo. Colin muss sich nämlich nicht groß verstellen…

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