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Anthony Hopkins als verrückter Zahlenfuchs

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Nicole Kidman Poster
© Concorde

Wenn ein Theaterstück, das den Pulitzer-Preis gewonnen hat, auch noch fast die selbe Handlung hat, wie ein Oscar-prämierter Film - dann muss dringend eine Leinwandfassung her!

Anthony Hopkins sieht schweren Zeiten entgegen Bild: Concorde

Also wird John Madden („Shakespeare in Love„) die Dramenfreunde demnächst mit der Kinofassung des Theaterstücks „Proof“ beglücken. Das Werk wurde 2001 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und John Madden erhielt für seine Inszenierung im Londoner West End den begehrten Tony - dazu durfte sich das Ensemble um Gwyneth Paltrow Abend für Abend über stehende Ovationen freuen.

Madden hat seine Bühnendarstellerin nun auch gleich für den Kinofilm unter Vertrag genommen. Paltrow spielt die Tochter eines genialen Mathematikers, der ob seiner außergewöhnlichen Begabung am Abgrund zum Irrsinn wandelt. Nun gab Madden bekannt, dass für diese Rolle Sir Anthony Hopkins so gut wie zugesagt hat.

Kein Wunder, denn ein ähnlicher Part hatte zuletzt Russell Crowe einen Oscar beschert: 2001 balancierte er im Biopic „A Beautiful Mind“ als Zahlenzauberer John Nash zwischen Genie und Wahnsinn. „Proof“ nimmt nun die Tochter ins Visier, die sowohl den genialen Geist als auch die anfällige Psyche ihres alten Herrn geerbt hat.

Für Ablenkung von der gefährlichen Gratwanderung wird im Kino Jake Gyllenhaal („Moonlight Mile„) sorgen. Er mimt den Lebensgefährten der Mathematikerin.

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Auch im wirklichen Leben droht Schizophrenie

Für Sir Hopkins bedeutet die Zusage doppelte Arbeit: Er wird gleichzeitig für Oliver Stones Version des „Alexander“-Epos neben Colin Farrell als General Ptolemy vor der Kamera stehen. Sowohl das Sandalenepos als auch das Algebradrama sollen in den USA im September 2004 starten.

Auf deutschen Leinwänden ist Sir Hopkins ab 20. November zu bewundern: In „Der menschliche Makel“ spielt er neben Nicole Kidman einen Uniprof, der mit einer angeblich diskriminierenden Äußerung seine Karriere riskiert und sich nach einer lebenslangen Selbsttäuschung der eigenen Vergangenheit stellen muss.

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