Nick Robinson

Schauspieler
Nick Robinson Poster

Leben & Werk

Braune Augen und ein verschmitztes Lächeln — Nick Robinson ist Hollywoods süßer Junge von Nebenan. Mit Auftritten in Teenie-Flicks wie „Du neben mir“ und dem hochgelobten „Love, Simon“ hat Robinson seine Fangemeinde zum Schmachten gebracht. Dabei hat seine Karriere gerade erst begonnen.

Einmal L.A. und zurück

Dass Nick Robinson heute die Chance hat, der nächste Shootingstar Hollywoods zu werden, verdankt er seiner Familie. Robinson wurde am 22. März 1995 in Seattle geboren und ist gemeinsam mit seinen fünf Geschwistern bei seiner Mutter aufgewachsen. Die war es auch, die ihn im Alter von neun Jahren bei einer lokalen Theatergruppe anmeldete — manche Karrieren beginnen eben ganz klein.

Als Robinsons Talent im Jahr 2008 auch von Schauspielagenten entdeckt wurde, beschloss die Familie, nach Los Angeles zu ziehen. Leider kamen sie zum falschen Zeitpunkt. Denn weil gerade der Autorenstreik herrschte, bekam Robinson keine Rollen angeboten und die Familie kehrte zurück nach Seattle. Von dem Rückschlag ließ Robinson sich jedoch nicht entmutigen. Der zweite Anlauf erfolgte ein Jahr später und war endlich von Erfolg gekrönt.

Durchbruch mit „Melissa & Joey“

Seine erste große Rolle konnte Nick Robinson in der Sitcom „Melissa & Joey“ ergattern, die von 2010 bis 2015 lief. In der TV-Serie spielte er den schüchternen Ryder Scanlon. Die Außenseiterrolle war bereits mehr als eine kleine Vorahnung auf seine späteren Filmrollen. Robinson spielt mit Vorliebe junge Männer, die immer etwas neben der Masse stehen. Für sein vornehmlich junges Publikum ist er damit eine perfekte Identifikationsfigur — und ein Augenschmaus ganz nebenbei.

Nick Robinson im Kino

Schon vor dem Aus für „Melissa & Joey“ im Jahr 2015 musste Robinson immer öfter aus der Show herausgeschrieben werden, weil der Jungstar inzwischen schwer beschäftigt war. Sein Spielfilmdebüt hatte Robinson in dem Coming-of-Age-Drama „Kings of Summer“ (2013) in der Hauptrolle des Teenagers Joe Toy, der beschließt, ein Haus im Wald zu bauen, um sich von seinem Vater zu emanzipieren. Robinson ist der Rolle des verletzlichen Teenagers seither treugeblieben. In „Being Charlie“ (2015) spielte er einen jungen Drogensüchtigen, der sich dem Entzug stellen muss, in „Du neben mir“ (2017) wiederum war er der hübsche Nachbar eines Mädchens, das aufgrund einer Krankheit das Haus nicht verlassen darf.

Obwohl Nick Robinson inzwischen auch Nebenrollen in Blockbustern wie „Die 5. Welle“ (2016) und dem Rekord-Reboot „Jurassic World“ (2015) ergattern konnte, ist ihm der große Wurf erst mit dem Coming-Out-Drama „Love, Simon“ (2018) gelungen. Die Geschichte über einen homosexuellen Teenager, der sich in eine Online-Beziehung verstrickt und damit ringt, ob und wie er sich outen soll, wurde von Kritikern als definitiver Liebesfilm einer Generation bezeichnet. Das Publikum hat „Love, Simon“ und Nick Robinson in der Hauptrolle verschlungen. Der Film bot Robinson die perfekte Mischung aus schmachtender Liebesgeschichte und einer verletzlichen Außenseiterrolle, die ihn bis zu diesem Punkt begleitet hat.

Nick Robinson privat

Der junge Shootingstar hält sich über sein Privatleben relativ bedeckt. Seine Sozial-Media-Accounts auf Twitter und Instagram pflegt er nur selten. Anlass genug, um Spekulationen darüber anzuheizen, ob Robinson seinen „Die 5. Welle“-Co-Star Chloë Grace Moretz gedatet hat. Oder ist er etwa homosexuell wie seine Figur in „Love, Simon“? Zumindest letzteres hat er öffentlich dementiert.

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