Bilderstrecke starten(3 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Nelly

Leben & Werk

Der US-amerikanische HipHop-Künstler Cornell Haynes Jr. alias Nelly wird am 2. November 1974 in Austin, Texas, geboren und verbringt die ersten Lebensjahre in Spanien, bevor sich die Familie in St. Louis, Missouri, niederlässt. Mit dem Track „Country Grammar“ präsentiert sich Nelly im Jahr 2000 erstmals einer breiten Öffentlichkeit. In Zusammenarbeit mit seiner Crew, The St. Lunatics, entsteht wenig später „Free City“. Bereits Nellys erster Wurf macht den HipHopper zu einem erfolgreichen Mainstream-Act und ebnet ihm den Weg zum endgültigen Durchbruch. Dieser kommt im Jahr darauf in Gestalt des Albums „Nellyville“, welches ihn als einen der wichtigsten Rapper des anbrechenden Jahrzehnts etabliert. Nelly pflegt seit jeher gezielt ein Image mit zwei Seiten. Einmal ist er der nette Junge von nebenan, dann wieder der böse, „toughe“ Gangster. Diese Doppelrolle manifestiert sich bereits in einer Textzeile des Debüts: „Who says pretty boys can’t be wild niggaz?“ („Country Grammar“). Ansonsten spricht Nelly über dieselben Themen wie das Gros seiner Kollegen (Drogen, Waffen, Sex). Die 2002 veröffentlichten Singles „Hot In Here“ und „Dilemma“ (mit Kelly Rowland von Destiny’s Child) erfreuen sich ähnlicher Popularität wie ihre Vorgänger. Bei der Grammy-Verleihung wird Nelly im selben Jahr gleich zweimal ausgezeichnet - für die „beste männliche Rap-Solodarbietung“ und gemeinsam mit Kelly Rowland für die „beste Rapper/Sänger-Zusammenarbeit“. Über die Single „Air Force Ones“ sind Fans und Kritiker im Frühjahr 2003 geteilter Meinung, da sie offensichtliche Schleichwerbung für ein Turnschuhmodell gleichen Namens aus dem Hause Nike enthält. MTV und VH1 boykottieren den Titel. 2004 gewinnt der Rapstar für seine Nummer-eins-Single „Shake Ya Tailfeather“ seinen dritten Grammy. Es folgen zwei Alben auf einmal, „Sweat“ und „Suit“. Ersteres setzt sich mit seinen mehr am R’n’B orientierten Klängen an die Spitze der Billboard Charts, das Rap-lastigere „Suit“ debütiert in derselben Woche auf Platz zwei. Ein Duett mit dem Country-Star Tim McGraw, „Over And Over“ (aus „Suit“), wird zu einem Crossover-Hit. 2005 behauptet sich Nelly mit den Singles „N Dey Say“ und „Errtime“ (mit Jung Tru und King Jacob) weiterhin hartnäckig in den Charts.

Filme und Serien

Videos und Bilder

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare