Nadeshda Brennicke

Schauspielerin
Nadeshda Brennicke Poster
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Leben & Werk

Kapriziös und erotisch, verspielt und knallhart im Durchsetzen ihrer Interessen sind die von Nadeshda Brennicke verkörperten langbeinigen Blondinen mit den aufregend verführerischen Lippen wie Angelina Jolie Paradebeispiele für risikobereite junge Frauen mit geheimnisvoller Vergangenheit.

Brennicke, die ihre beiden Vornamen Nadja Therésa zu „Nadeshda“ komprimiert hat, legt ihre aparten Femmes Fatales oft selbstironisch (mal mit Pagenfrisur) an und spielt souverän zwischen Yuppie, Gangsterbraut, Galeristin, Lektorin, Fotomodell, Polizistin, Schauspielerin, Luxuscallgirl und lesbischer Geliebter Facetten von Großstadtfrauen zwischen Karriere und Leidenschaft.

In „Basta. Rotwein oder Totsein“ hat Brennicke als Lektorin keine Mühe, sich in Wiener Gangsterkreisen mit dem Revolver in der Hand durchzusetzen. In „Die Bluthochzeit“ droht sie als Callgirl ihrem Kunden, gegebenenfalls sein bestes Teil durchzubeißen. Im Kunst-Thriller „Curiosity & the Cat“ entpuppt sich die attraktive Freundin des von einem Maler beobachteten Nachbarn als rätselhaftes Modell, Domina und möglicherweise Undercover-Agentin. In „Affäre zu dritt“ (TV) lebt sie als Polizistin ihre Lust mit einer Ärztin aus. Im Psychothriller „Tattoo“ steht sie als geheimnisvolle unnahbare Galeristin, deren Körper vollständig mit Tattoos bedeckt ist, zwischen der Polizei und kriminellen Auftraggebern.

Brennicke wurde 1973 in Freiburg geboren, schloss 1991 die Zinner Schauspielschule in München ab, debütierte 1991 in „Manta – Der Film“ und ist seitdem in zahlreichen Filmen („Workaholic“ als Freundin von Christiane Paul) und TV-Movies und Serien („Magic Müller“, „Landgang für Ringo“, „Die Straßen von Berlin“, mehrere markante Nebenrollen im „Tatort“) eine Bereicherung in präzis konturierten Parts geworden. In den witzigen TV-Highlights „Die Frau des Frisörs“ und „Frauen wollen mehr“ profilierte sich Brennicke zunehmend als Mimin, die auch große Produktionen als Leading Lady tragen kann.

Folgerichtig feiert Nadeshda Brennicke nun als „Banklady“ ihr Kinodebüt: Nach einer wahren Geschichte spielt sie die erste weibliche Bankräuberin Gisela Werler, die in den Sechzigern 400.000 Mark erbeutete, auch dank immer wieder wechselnder Verkleidungen. Die Rolle ist wie gemalt für Brennicke, die ebenso attraktiv wie gefährlich auf den Spuren von Bonnie aus „Bonnie & Clyde“ wandelt.

Für ihre Rolle der Anne Schneider, die als Mitarbeiterin eines der Opfer in Dennis Gansels Polit-Thriller „Das Phantom“ (TV) dem Fahnder Jürgen Vogel entscheidende Hinweise für geplante Attentate auf deutsche Manager gibt, wurde Brennicke 2001 mit dem Adolf-Grimme-Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Brennickes Arbeitseinstellung passt zu ihren resoluten Figuren: „Ich hasse Nachtdrehs. Ich bin ein Tagmensch und daher absolut sonnenabhängig.“

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